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Fertigsuppen: Grießnockerl- und Thaisuppen

Schnelle Magenwärmer

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Konsument 10/2007 veröffentlicht: 24.09.2007

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Nährwert recht gut

Das Positive vorweg: Was den Nährwert betrifft, steigen die geprüften Produkte recht gut aus. Der durchschnittliche Energiegehalt einer Portion Grießnockerlsuppe liegt bei 66 kcal. Für eine Thaisuppe muss man ungefähr 87 kcal veranschlagen. Dick machen die Suppen also nicht, auch wenn Sie ein Stück Brot dazu essen oder sich eine zweite Portion genehmigen.

Salz in der Suppe

Beim Kochsalzanteil fällt das Ergebnis nicht ganz so zufriedenstellend aus. Wir hielten uns mit unserer Bewertung an die Richtlinien der Ernährungsgesellschaften in den deutschsprachigen Ländern. Diesen sogenannten D-A-CH-Empfehlungen zufolge sollte ein Erwachsener aus gesundheitlichen Gründen pro Tag nicht mehr als sechs Gramm Natriumchlorid zu sich nehmen, für Kinder gelten entsprechend niedrigere Richtwerte. Nun enthält aber eine Portion der meisten getesteten Fertigsuppen bereits knapp drei Gramm Kochsalz – für eine kleine Zwischenmahlzeit oder Vorspeise eindeutig zu viel. Am meisten Salz nimmt man mit der Grießnockerlsuppe von Knorr Bitte zu Tisch zu sich, am wenigsten mit der Wan Tan Suppe und der Thai Suppe von Maggi.

Verstärkter Geschmack

Um die enthaltene Menge an Geschmacksverstärkern zu ermitteln, haben wir den Glutaminsäuregehalt bestimmt. Wegen der hohen gesetzlichen Grenzwerte für diesen Lebensmittelzusatzstoff entschieden wir uns allerdings für eine vergleichende Bewertung. Da Glutaminsäure von Natur aus in Fleisch, Käse, Sardellen, Tomaten, Eiern oder Hefe vorkommt, kann eine Suppe, der keine Geschmacksverstärker zugesetzt worden sind, trotzdem einen geringen Anteil an Glutaminsäure aufweisen. Das ist etwa bei unserem Grießnockerl-Favoriten Maggi Guten Appetit der Fall.

Bei den Thaisuppen erweckte Perfee von Zielpunkt die höchsten Gaumenfreuden. Während die Kommentare hier etwa „riecht gut nach Hühnersuppe“ und „schön scharf“ lauteten, hieß es zur Viva Vital Thaisuppe mit Hühnerfleisch von Plus, die als einzige lediglich ein durchschnittliches Gesamtresultat erreicht hat: „undefinierbarer, pappiger Geschmack“ oder „schleimige Konsistenz“.

Variable Preisgestaltung

Dass Thaisuppen im Schnitt fast doppelt so viel kosten wie Grießnockerlsuppen, hat uns nicht überrascht. Exotische Zutaten sind eben teurer. Erstaunlich ist aber der große Preisunterschied innerhalb einer Kategorie: Während die billigsten Grießnockerlsuppen schon für 12 Cent pro Portion zu haben sind, muss man für die teuerste gar 1,40 Euro berappen. Bei den Thaisuppen besteht immerhin eine Differenz von 65 Cent. In der Asia-Sparte hat übrigens Primana von Hofer, die günstigste Thaisuppe, das Rennen gemacht.

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