KONSUMENT.AT - Fertigsuppen - Ärger über Verpackungen

Fertigsuppen

Mit Geschmacksturbo

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KONSUMENT 4/2012 veröffentlicht: 29.03.2012

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Wie sie mit den Angaben auf den Ver­packungen zurechtkommen, wollten wir von unseren Laientestern wissen. Was sagt ihnen die Kennzeichnung? Würden sie das Produkt kaufen?

Dass Glutamat ein Geschmacksverstärker ist, war den meisten bewusst. Auch Hefe­extrakt wurde häufig als Stoff erkannt, der zugesetzt wird, um ein Produkt geschmacklich aufzumöbeln.

Wie die Werbung wirkt

Umgekehrt vermuteten einige genau in jenen Suppen Geschmacksverstärker, bei denen auf der Verpackung die Auslobung "ohne Zusatz von Geschmacksverstärkern" fehlte. Ein schönes Beispiel ­dafür, wie Werbung wirkt.

Ärger über Verpackungen

Radatz und Oma Kratky anno 1928 bieten ihre Suppen in einer Kunststoffhülle an. ­Optisch sehen die Produkte wie abgepasste Würste aus, was auf unsere Tester abschreckend wirkte. Fast die Hälfte der Befragten lehnte die Suppen aufgrund der Verpackung ab! Ein auch für uns erstaun­liches Ergebnis. Bei WeightWatchers, Le ­Gusto und Radolf ärgerten sich dagegen ­viele über die zu kleine Schriftgröße, die das Entziffern der Angaben mühsam machte.

Meist nach Vorschrift

Die Experten, die sich, wie bei uns üblich, mit der Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Kennzeichnung beschäftigten, hatten diesmal wenig zu beanstanden. Nur Oma Kratky anno 1928 und Suppenglück entsprachen nicht den Vorschriften. Bei der Konkurrenz passte dagegen alles.

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