KONSUMENT.AT - Fischkauf: Karpfen & Co - Gräten, Zubereitungsdauer

Fischkauf: Karpfen & Co

Süßwasser oder Meer

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Konsument 12/2008 veröffentlicht: 14.11.2008, aktualisiert: 20.11.2008

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Gräten im Griff

Egal ob klassischer Schuppenkarpfen, schuppenarmer Spiegelkarpfen oder schuppenloser Lederkarpfen: Alle Arten haben ein festes, leicht nussig schmeckendes Fleisch. Wie jeder gute, frische Fisch „fischelt“ auch ein Karpfen nicht! Bleiben noch die zwar zarten, aber unangenehmen ypsilonförmigen Stützgräten. Die kann man nicht wegzupfen, man bekommt sie jedoch durch das sogenannte Schröpfen im Fischgeschäft leicht in den Griff: Im Abstand von 5 mm parallel geführte Schnitte sorgen dafür, dass diese Gräten nach dem Garen kaum mehr spürbar sind. Das ist auch der Grund, warum heutzutage fast nur mehr Karpfenfilets in den Handel kommen. Im Gegensatz zu den früher üblichen hufeisenförmigen Koteletts lassen sich die Filets nämlich gut und effizient schröpfen.

Karpfen kulinarisch

Egal wie der Fisch zubereitet wird: nicht zu lange und nicht zu heiß soll es sein, sonst wird das Fleisch trocken. Bei Fischfilets bedeutet das:

  • Garen im leicht simmernden Kräutersud – 10 bis 12 Minuten;
  • in der Pfanne braten oder backen – etwa 3 Minuten pro Seite;
  • in der Fritteuse backen – bei 180 Grad C etwa 4 bis 5 Minuten.

Fortgeschrittene, die einen ganzen Karpfen (etwa 2 Kilogramm) ins Backrohr schieben wollen, lassen ihn dort bei 180 Grad C etwa 40 Minuten garen.

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