KONSUMENT.AT - Frankfurter - Rind, Schwein, Salz und Eiswasser

Frankfurter

Nicht wurscht, was drin ist

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KONSUMENT 5/2011 veröffentlicht: 19.04.2011, aktualisiert: 24.06.2011

Inhalt

Ganz allgemein lassen sich Würste nach ihrer Zusammensetzung (Brätwürste, Fleisch­würste Sulzwürste und andere), aber auch nach dem Herstellungsverfahren (Brühwürste, Kochwürste, Rohwürste) einteilen. Frank­furter gehören zur Gruppe der Brühwürste. In ihrem Inneren steckt Brät. Dafür wird Rind und Schweinefleisch – oder auch nur eines von beiden – zusammen mit Speck fein zerkleinert und mit Salz, Gewürzen sowie Eiswasser vermischt. Statt Rind- bzw. Schweinefleisch kann auch Geflügelfleisch eingesetzt werden. Das muss dann allerdings in der Sachbezeichnung vermerkt sein (beispielsweise Puten-Frankfurter).

70 Gramm in den Schafdarm

Diese Rohmasse kommt in einen Schafdarm, der portionsweise zu Würsteln mit etwa 70 Gramm pro Stück "abgedreht" wird. Auf Stangen angeordnet wandern die Frankfurter anschließend in eine Art Schrank, wo sie erst geräuchert und dann mit heißem Dampf gebrüht werden. Die Kunst besteht darin, ein Würstel zu erzeugen, das zwar flaumig ist, gleichzeitig aber eine gewisse Knackigkeit im Biss aufweist.

Mehr Fleisch, weniger Speck

Je nach Zusammensetzung gibt es auch bei den Frankfurtern unterschiedliche Qualitäten. Erstklassige Ware enthält mehr Fleisch (wobei es auch hier Qualitätsabstufungen gibt) und weniger Speck. Besonders feine Würstel kommen ohne Kartoffelstärke als Bindemittel aus. Das zeigt sich auch bei ­unseren Testergebnissen: Nur in zwei unserer zwölf Top-Produkte fanden wir Stärke.

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Kommentare

  • Glutamat
    von REDAKTION am 06.06.2011 um 15:14

    Prinzipiell lässt sich durch die verpflichtende Zusatzstoffkennzeichnung leicht herausfinden, ob Glutamat in einem Lebensmittel enthalten ist. Dadurch kann man auch auf Produkte umsteigen, die dieses nicht enthalten. Bei den Frankfurtern ist es möglich, auf Geschmacksverstärker zu verzichten. Deshalb führen wir den Zusatz von Geschmacksverstärkern in der Tabelle auch an.

    Glutamat selbst ist das Salz der Glutaminsäure. Bei Glutaminsäure handelt es sich um eine Aminosäure, also einen Eiweißbaustein. Glutaminsäure kommt nicht nur in Form von Glutamat in der Nahrung vor, sondern auch als Bestandteil von Proteinen. Alle Formen der Glutaminsäure gehen in den Eiweißstoffwechsel über und werden vollständig verwertet.

    Wenn Sie sich die Seite http://www.zusatzstoffe-online.de (vom deutschen Verbraucherschutz herausgegeben) ansehen, finden Sie genauere Informationen hinsichtlich der Toxikologie von Glutamaten. Es gibt derzeit keine Hinweise, dass Glutamat in neurologischer Hinsicht bedenklich wäre. Auf dieser Seite sind auch Aufnahmemengen zu finden: "Europäer nehmen täglich etwa ein Gramm Glutaminsäure aus eiweißhaltigen Lebensmitteln zu sich. Hinzu kommen schätzungsweise 0,3-0,6 g als Zusatzstoff zugesetzte Glutaminsäure.“ Das belegt, dass eine ausgewogene Ernährung selbst Glutaminsäure liefert. Das soll jetzt kein Plädoyer für den Zusatzstoff Glutamat sein, aber doch aufzeigen, dass es selbst bei kritischer Betrachtungsweise keine Hinweise gibt, dass ein gelegentlicher Konsum von Glutamat gesundheitsschädlich ist.

    Ihr KONSUMENT-Team

  • glutamat
    von milch_spekulant am 04.05.2011 um 19:39
    auch mit foodwatch. foodwatch klärt die menschen auf und warnt. wieso machen sie das nicht?
  • glutamat
    von milch_spekulant am 04.05.2011 um 19:36
    @redaktion: das habe ich gemacht. doch ich entdecke bei a6 (hofer frankfurter) kein glutamat oder gemüseextrakte. deshalb meine frage. mir ist schon klar das es ohne salz und gewürze nicht möglich ist ein schmeckendes würstel herzustellen. doch ich finde es spricht nichts gegen salz und gewürze. glutamat hingegen ist aus neurologischer gesehen ein rauschgift und zerstört gehirnzellen. weiters fördert es übergewicht und steht auch in verdacht parkinson oder alszheimer zu begünstigen. deshalb erwarte ich mir von einem verbraucherschutz magazin aufklärung und das die konsumenten davor gewarnt werden. sie haben dieses glutamat würstel als sehr gut bewertet. das ist absolut nicht verständlich. sie koperien doch
  • Glutamat
    von REDAKTION am 04.05.2011 um 14:24

    Öffnen Sie die "Testtabelle: Frankfurter". Klicken Sie anschließend auf "Gesamttabelle öffnen". In der Rubrik "Zutaten" finden Sie, was genau in den getesteten Würsteln steckt. Achtung: Diese Informationen sind nur für Abonnenten von "Konsument" zugänglich.

    Ihr KONSUMENT-Team

  • glutamat würstel auf platz 1???
    von milch_spekulant am 03.05.2011 um 20:35
    vielen dank für die antwort. wo sind die zusatzstoffe in a6 versteckt?