Fruchtsäfte aus dem Supermarkt

Direktsaft bzw. Fruchtsaft aus Konzentrat

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KONSUMENT 8/2018 veröffentlicht: 26.07.2018

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"Wie wird eigentlich Direktsaft hergestellt und ist er besser als Fruchtsaft aus Konzentrat?" - In den "Tipps nonstop" stellen Leser Fragen und unsere Experten geben Antwort – hier Mag. Nina Siegenthaler.

Mag. Nina Siegenthaler (Bild: VKI)
Mag. Nina
Siegenthaler

Herstellungsunterschiede

Bei Obstsäften aus dem Supermarktregal unterscheidet man zwischen der Direktpressung und der Wiederherstellung des Saftes aus Saftkonzentrat. Produziert wird in den Anbauländern in größtenteils vollautomatischen Saftfabriken. Die vorsortierten und gereinigten Früchte gelangen über Förderbänder zu den Pressmaschinen, aus denen dann der gewonnene Saft in große Tanks fließt. Dort wird er kurzzeitig erhitzt, um ihn haltbar zu machen.

Direktsaft wird bis zur Abfüllung ent weder gekühlt oder gleich tiefgefroren, je nachdem, in welchem Land er produziert wurde und wie weit er auf die Reise geht. Im Abfüllbetrieb wird er dann erneut kurz erhitzt und schließlich endgültig verpackt.

CO2-Fußabdruck

Häufig werden Direktsäfte von den Konsumenten deshalb gekauft, weil sie hochwertiger erscheinen. Sie kosten auch mehr als Säfte aus Konzentraten. Bei einem Test von Orangensaft stellte das Testmagazin Ökotest kürzlich fest, dass es keine umfassenden Studien gibt, die den CO2-Fußabdruck der beiden unterschiedlichen Produktionsketten messen. Die Kollegen gehen aber davon aus, dass die Herstellung von Direktsaft etwas stärker zulasten von CO2 geht.

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