Fruchtsäfte

Von Limo bis frisch gepresst

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Konsument 7/2003 veröffentlicht: 18.06.2003

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Küchentipps

  • Vorsicht bei Konservierungsmitteln: Zitrusfrüchte dürfen nach der Ernte einer Oberflächenbehandlung unterzogen werden. Die Anwendung von Konservierungsstoffen muss durch Angaben wie „mit Oberflächenkonservierungsmittel behandelt“ kenntlich gemacht werden. Sicherer ist es, unbehandelte Früchte beziehungsweise solche aus biologischer Landwirtschaft zu verwenden.
  • Achten Sie auf den Zuckergehalt: Fruchtsaftlimonaden und Fruchtnektare enthalten bis zu 20 dag Zucker je Liter. Abgesehen davon, dass bei der empfohlenen Flüssigkeitszufuhr von mindestens zwei Litern pro Tag auf diese Art rasch viele Kalorien aufgenommen werden, kann der Zuckerzusatz zu Zahnschäden führen. Gesünder ist es, reinen Fruchtsaft, je nach Geschmack verdünnt mit Wasser oder Mineralwasser, zu trinken.
  • Gespritzter Fruchtsaft statt Sportgetränke: Um vorzeitige Ermüdung und Leistungsabfall bei längerer sportlicher Tätigkeit zu verhindern, müssen schnell aufnehmbare Kohlenhydrate sowie Natrium und weitere Mineralstoffe zugeführt werden. Am einfachsten und raschesten erfolgt die Aufnahme aus isotonen Getränken. Eine günstige Alternative zu fertigen „Iso-Drinks“: Fruchtsäfte aus kaliumarmem Obst wie Johannisbeeren oder Äpfeln, gemischt mit natriumreichem Mineralwasser.
  • Nicht nur zum Trinken: Eiswürfel aus Fruchtsaft geben Sommergetränken mehr Geschmack und sind besonders für kleine Kinder eine kostengünstige und gesunde Abwechslung zum üblichen Speiseeis. Mit Stärkemehl aufgekocht (pro Liter Fruchtsaft etwa 100 g Stärkemehl) oder mit Gelatine verfestigt lassen sich Kaltschalen und bunte Puddings zaubern, in die man noch frische Früchte einrühren kann, ehe sie fest werden.

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