KONSUMENT.AT - Früchtetee - Verkostung: Aroma gefragt

Früchtetee

Ausschuss im Beutel

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Konsument 12/2010 veröffentlicht: 24.11.2010

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Verkostung: Aroma gefragt

9 aromatisierte, 21 nicht aromatisierte Früchtetees schenkten wir unseren VKI-Verkostern ein. Natürlich ohne ihnen zu sagen, was genau in ihren Tassen ist.

Nur in zwei Fällen versagten bei den meisten die Geschmacksnerven: So wurde Teekanne Apfel-Zimt eher als aromatisierter Tee eingestuft, obwohl er das nicht ist. Beim Früchtetraum von Sonnentor war es dagegen genau umgekehrt. Der kam den meisten eher nicht aromatisiert vor, obwohl er mit Vanille-Aroma aufgepeppt wird.

Die fast punktgenau herausgeschmeckte Aromatisierung war übrigens kein Grund für schlechte Bewertungen, im Gegenteil. Brombeere Himbeere von Spar, der Erdbärige Tee von Das gesunde Plus (gekauft bei dm) und der Früchtetee Red Orange von Demmer Quick, allesamt aromatisiert, schmeckten am besten, auch wenn es insgesamt nur für eine "gute" Note reichte. Bei den nicht aromatisierten Tees lag Ja! Natürlich an der Spitze. Absolut grauenhaft fanden die meisten Verkoster dagegen Hofers Früchtebär von Natur aktiv. „Riecht eigenartig, schmeckt muffig, stinkt“, lauteten hier die wenig schmeichelhaften Kommentare. Ein Ergebnis, das dem sonst so erfolgsverwöhnten Diskonter sicher nicht schmecken wird.

Geruch und Geschmack der Tees ließen wir diesmal übrigens nicht in unser Testurteil einfließen. Wir bewerteten die Teequalität ausschließlich aufgrund der Ergebnisse bei der Mikroskopie (mehr dazu in "Testkriterien").

Bewertung

Wertung: 3 von 5 Sternen
11 Stimmen
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Kommentare

  • Herkunft
    von REDAKTION am 30.11.2010 um 16:38
    Wir haben für diesen Test die Herkunft der Rohstoffe nicht erhoben. Es findet sich auch auf der Verpackung der von uns untersuchten Charge kein Hinweis auf die Herkunft. Für Bio-Produkte gelten seit 1. Juli 2010 allerdings neue Kennzeichnungsbestimmungen, die die Hersteller zur Angabe der geographischen Herkunft verpflichten. Und das bedeuten die einzelnen Bezeichnungen: „EU-Landwirtschaft“: Die landwirtschaftlichen Ausgangsstoffe (mind. 98 %) werden in der EU erzeugt. „Nicht-EU-Landwirtschaft“: Die landwirtschaftlichen Ausgangsstoffe werden in Drittländern (Nicht-EU) hergestellt. .„EU-/Nicht-EU-Landwirtschaft“: Die landwirtschaftlichen Ausgangsstoffe werden in der EU und in Drittländern erzeugt. „Österreichische Landwirtschaft“: Die landwirtschaftlichen Ausgangsstoffe (mind. 98 %) stammen aus Österreich. Diese Bezeichnung ist analog auch für andere Länder möglich. Es gibt jedoch Übergangsbestimmungen. So darf z.B. altes Verpackungsmaterial aufgebraucht werden. Nach der Umstellung auf neues Verpackungsmaterial muss dann entsprechend gekennzeichnet werden. Ihr Konsument-Redaktionsteam
  • Herkunft
    von oxalis960 am 30.11.2010 um 11:39
    Kannetwas über die Herkunft der Inhaltsstoffe von Bio Primo Tee gesagt werden?