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Gänse

Kulinarische Tradition

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Konsument 12/2002 veröffentlicht: 14.11.2002

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Marinierte Eier

Fast keine kulinarische Rolle spielen bei uns dagegen die ebenfalls großen und fettreichen Gänseeier. Gegen ihren Genuss gab und gibt es wegen häufigen Salmonellenbefalls nach wie vor Bedenken, auch wenn sie in Asien ebenso wie Enteneier mit Vorliebe mariniert angeboten werden. Sie sollten jedenfalls nur hart gekocht oder durchgebraten verzehrt werden und sind deshalb für Rühreier, Spiegeleier oder Mayonnaise nicht geeignet.

Große Karpfen im Gänseteich

Nichts einzuwenden gibt es gegen Gänsefleisch. Vor allem als weihnachtliches Traditionsgericht hat sich die Gans hier zu Lande neben dem Karpfen einen fixen Platz erobert. Die Wurzeln dafür liegen in der Donaumonarchie, wo Karpfen auf den gleichen Höfen wie Enten und Gänse gezüchtet wurden. Und das nicht ohne Grund: Geflügelmist galt als ideales Karpfenfutter. Denn in den Teichen, auf denen die Gänse schnatterten, wurden die Karpfen wesentlich größer, fleischiger und schmackhafter.

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