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Gänse

Kulinarische Tradition

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Konsument 12/2002 veröffentlicht: 14.11.2002

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Am besten ab Martini

Gezüchtet werden noch heute zahlreiche verschiedene Gänsearten. Zu den bekanntesten zählen die Pommersche Gans, die als gute Fleischgans gilt, und die Toulouser Gans, die vor allem in Frankreich wegen der Gänsestopfleber gezüchtet wird. Im November und Dezember erreichen Gänse ihr ideales Schlachtgewicht. Daraus leitet sich auch die Tradition des Ganslessens zu Martini (11. November) ab. Am besten schmecken die Tiere, wenn sie nicht älter als 5 Monate und rund 3,5 bis 4,5 kg schwer sind.

Freilandhaltung schmeckt besser

Frische Gänse aus Freilandhaltung schmecken besser als Tiere aus der Schnellmast oder der Tiefkühltruhe. Eine frische Gans muss eine gleichmäßig helle Haut haben und darf keine Federreste oder Hautrisse aufweisen. Die Haut sollte fettig, die Brustpartie fleischig und die Rückenknochen biegsam sein, die Farbe des Fleisches rosafarben oder hellrot. Bei tiefgefrorenen Gänsen, die meist aus Ungarn importiert werden, müssen Sie darauf achten, dass die Verpackung unbeschädigt ist und das Fleisch keinen Gefrierbrand (meist Farbveränderungen an exponierten Stellen) aufweist.

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