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Internationale Küche: Spanien (Teil 2)

Paella olé!

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Konsument 7/2007 veröffentlicht: 26.06.2007, aktualisiert: 27.06.2007

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Safran überall enthalten

Eine Zutat findet sich aber in allen Rezepten: der Safran mit seiner kräftigen gelben Farbe und dem herben Aroma.

Ihren Ursprung hat die Paella übrigens im Reisanbaugebiet rund um die Stadt Valencia. Die Paella Valenciana enthält gekochte Bohnen, Paradeiser, Kaninchen, Huhn und – ganz wichtig – Schnecken. Eine nahe Verwandte der Paella ist die Fideuá. Sie wird ähnlich vielfältig zubereitet wie die klassische Paella. Die Grundzutat sind allerdings kurze Nudeln statt Reis.

Mandeln und Zitrusfrüchte gedeihen gut

Nicht nur Reis wächst in der Region. Im feuchten, warmen Klima entlang des Mittelmeers gedeihen auch Mandeln und Zitrusfrüchte besonders gut. Von den arabischen Eroberern, den Mauren, eingeführt, wurden sie fixer Bestandteil der spanischen Küche. Gemahlene Mandeln runden Geflügel oder Fisch in Orangen- bzw. Zitronensauce oder Kanincheneintopf geschmacklich ab. Köstlich schmeckt auch Fisch mit aromatischer Mandelkruste.

Süße Leckereien

Wie viele Verwendungsmöglichkeiten es vor allem für Mandeln gibt, zeigen die zahllosen süßen Leckereien: von Kuchen bis zu Keksen, von Mandelmilch bis zu Marzipan. Unter den Ordensfrauen gibt es offenbar besonders talentierte Bäckerinnen: Viele Nonnenklöster erwirtschaften mit dem Verkauf selbst gebackener Leckereien nach traditionellen, oft noch maurischen – also heidnischen – Rezepten ein gutes Einkommen.

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