KONSUMENT.AT - Käse: Haltbarkeit von Feinkostware - Testkriterien

Käse: Haltbarkeit von Feinkostware

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KONSUMENT 3/2012 veröffentlicht: 20.02.2012

Inhalt

Testkriterien

Weichkäse und Hartkäse

Insgesamt wurden 13 vorverpackte Käse aus den Feinkost-Selbstbedienungsregalen ausgesucht, und zwar bei jedem Einkauf einmal Weichkäse und einmal Hartkäse. Die Sorten wurden im Geschäft zufällig ausgewählt. Einziges Kriterium war eine Mindesthaltbarkeit, die auf einen Werktag fallen sollte, und eine möglichst geringe Restlaufzeit.

Filialen

Eingekauft wurde in je zwei Filialen folgender Supermarktketten: Interspar, Spar Gourmet, Billa, Merkur, Zielpunkt, Denn‘s sowie in der einzigen Basic-Filiale in Wien. Pro Bezirk wurde nur ein Geschäft besucht. Die Filialen waren zufällig ausgewählt und befinden sich mit wenigen Ausnahmen überwiegend in den bevölkerungsstärksten Wiener Gemeinde­bezirken.

Nach Ablauf der Mindesthaltbarkeit geprüft

Die Proben wurden unter den auf der Verpackung angegebenen Lagerbedingungen bis zum letzten Tag der Mindesthaltbarkeit gelagert und dann auf Listerien, E. coli, Hefen, Schimmel, Staphylokokken und Salmonellen untersucht. Die mikrobiologische Untersuchung der Keime wurde mit 100 Prozent gewichtet.

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Wertung: 3 von 5 Sternen
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Kommentare

  • Weichmacher aus Plastikfolie
    von REDAKTION am 19.03.2012 um 15:54
    Früher war es üblich, Käse - so wie andere Lebensmittel auch - in PVC-Folie zu verpacken, die Weichmacher (Phthalate) abgaben. Unseren Recherchen zufolge werden solche Folien praktisch nicht mehr verwendet. Daher wurde dieser Aspekt bei der Untersuchung der Feinkostkäse nicht berücksichtigt. Wie Sie richtig erwähnen, bestehen die heute im Lebensmittelbereich eingesetzten Folien großteils aus Polyethylen. Ihr Konsument-Redaktionsteam
  • Übergang von Weichmachern aus der Plastikfolie auf Käse nicht getestet!
    von escargot am 18.03.2012 um 18:35
    Unlängst habe ich gelesen, dass in den Supermärkten zum Verpacken von Theken-Käse sehr oft PVC/PVDC- bzw. Weichmacher-haltige Frischhaltefolie verwendet wird. (Im Gegensatz zu Haushalts-Frischhaltefolie, die meist weichmacherfrei ist und nur aus Polyethylen besteht.) Nun ist es ja nicht die allerneueste Erkenntnis, dass Weichmacher - je fettreicher das eingepackte Lebensmittel ist - umso leichter in das Lebensmittel selbst übergehen. Somit würde mich interessieren, warum gerade dieser Aspekt nicht einmal mit einem Wort erwähnt bzw. auch getestet wurde!
  • fehlendes Abpackdatum!
    von escargot am 27.02.2012 um 23:52
    Ich habe heute (27.2.) ein Stück Basil Chili bei Interspar gekauft bei dem ist die Haltbarkeit bis 3.3., also für 6 Tage angegeben, vorausgesetzt, der Käse wurde am 27.2. abgepackt. Das kommt mir schon verdammt lange vor! Aber warum wird eigentlich nicht das Abpackdatum angegeben??? So wüsste man sofort welche Stücke schon ewig in der Vitrine liegen und welche nicht!
  • Handhabung beim Verpacken
    von hector am 23.02.2012 um 22:14
    Mir ist bei meinem Billa aufgefallen, dass, wenn Käse für die Theke abgepackt wird, zwar mit Handschuhen gearbeitet wird, aber alles der Reihe nach mit einem Handschuhsatz angefasst wird. Käse - Schutzfolie - Kassa (wenn der Bon ausgedruckt wird). Wenn dann eine Kundschaft zwischendurch ein Gebäck bestellt, wird das genauso, zwar mit der Zange, angegriffen. Dann darf ich mich nicht wundern, wenn der Käse vor Ablauf des MHD zu schimmeln beginnt. Beschwerden bzw. Anregungen sind in dieser Filiale sinnlos....