KONSUMENT.AT - Lebensmittel: Haltbarkeit - Haltbar ohne Ende?

Lebensmittel: Haltbarkeit

Zu schade für den Müll

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KONSUMENT 5/2013 veröffentlicht: 25.04.2013, aktualisiert: 24.10.2013

Inhalt

Mindesthaltbarkeit (MHD)

Neben dem Verbrauchsdatum gibt es auch das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD), das auf fast allen verpackten Lebensmitteln angebracht sein muss. Es gibt jenen Zeitpunkt an, bis zu dem ein ungeöffnetes(!) Produkt bei sachgerechter Lagerung seine spezifischen Eigenschaften behält. Ist das Mindesthaltbarkeitsdatum erreicht, so bedeutet das nicht zwangsläufig, dass die Ware verdorben und somit nicht mehr zum Verzehr geeignet ist.

Geruch, Geschmack, Farbe geändert

Vielleicht sind nur Geruch, Geschmack, Nährstoffgehalt, Farbe oder Konsistenz ­verändert. So können z.B. Gewürze an geschmacklicher Intensität verlieren, Marme­lade kann die Farbe verändern und das Schlagobershäubchen am Pudding aus der Form geraten. Möglich ist aber auch ein ­störender Geschmack, etwa wenn Öle oder fetthaltige Lebensmittel ranzig werden.

Haltbar ohne Ende?

Ohne MHD kommen Getränke mit einem ­Alkoholgehalt von 10 Volumsprozent (Vol.-%) oder mehr aus. Weiters Essig, Speisesalz, Zucker oder Kaugummi, aber auch Back­waren wie Krapfen oder Golatschen, die ­normalerweise innerhalb von 24 Stunden verzehrt werden. Frischobst und Frisch­gemüse (einschließlich Erdäpfeln), das nicht geschält bzw. geschnitten angeboten wird, benötigt ebenfalls kein Mindesthaltbarkeitsdatum. Sehr wohl aber müssen abgepackte Keime, Sprossen, Salate und Ähnliches ein MHD aufweisen.

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