KONSUMENT.AT - Multivitaminpräparate - Ausgewogene Ernährung

Multivitaminpräparate

Überflüssig

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Konsument 12/2009 veröffentlicht: 11.11.2009

Inhalt

Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente

 

Von Überliefertem und Erfahrenem zurück zu den Tatsachen: Erwiesen ist, dass Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente essenziell sind, vom Körper (bis auf wenige Ausnahmen bei den Vitaminen) nicht selbst gebildet werden können und daher mit der Nahrung aufgenommen werden müssen. Eine Unterversorgung mit Vitaminen kann sich zwar in Müdigkeit, depressiver Verstimmung und Konzentrationsstörungen äußern, es lässt sich jedoch nur selten feststellen, ob derartigen Befindlichkeitsstörungen ein Vitaminmangel oder andere Ursachen zugrunde liegen. Jeder einzelne Nährstoff muss in ausreichender Menge vorhanden sein. Fehlt eine wichtige Substanz, kann das nicht durch den Überschuss einer anderen ausgeglichen werden. Schaut man sich die Zutatenliste der einzelnen Mittel an, stößt man auf eine nicht nachvollziehbare Mischung verschiedenster Stoffe, die sich rein an der Verfügbarkeit der Substanzen und den Vermarktungschancen des Produktes zu orientieren scheint.

 

Ausgewogene Ernährung entscheidend

 

Eine ausgewogene Ernährung, die reich an Gemüse, Obst und Vollkorngetreide ist, und ein bewusster Konsum von Fett liefert gesunden Menschen so gut wie alle notwendigen Nährstoffe in ausreichender Menge. Ausnahmen bilden etwa Jod, das deshalb dem Speisesalz zugesetzt wird, oder Folsäure. Frauen mit Kinderwunsch sollten einen Folsäuremangel in Absprache mit dem Arzt über die Einnahme von entsprechenden Präparaten ausgleichen. Sinnvoll kann eine Nahrungsergänzung darüber hinaus für Hochleistungssportler, Raucher, Personen mit hohem Alkoholkonsum oder etwa Senioren sein, die sich einseitig bzw. unzureichend ernähren. Aber auch in diesen Fällen sollte die Anwendung ausschließlich auf ärztliche Anweisung hin erfolgen.

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Kommentare

  • Vitamin D3
    von nino73 am 07.05.2014 um 05:00
    Mein Hausarzt stellte am 1.4.14 diesen Wert fest: 16.7 ng/ml (im Graubereich, optimal wären 50 ng/ml). Als ich am 4.4.14 den Befund abholte, schlug er mir keine VitaminD3-Substitution vor. Ich werde in einer Woche nochmals seine Praxis aufsuchen und ihn gezielt darauf ansprechen. Mal hören, was er sagt.
  • Neutral?
    von Benuzter gelöscht am 08.10.2011 um 20:09
    Ich bin großer Fan von Konsument und lese Ihre Artikel wirklich gerne. In diesem Beitrag fehlt mir jedoch die notwendige Neutralität. Für manche Personengruppen kann es auch sinnvoll sein, Vitaminpräparate zu sich zu nehmen.
  • Studien
    von fontalloro am 23.11.2009 um 15:11
    Ich hätte mir eine Angabe der Studien erwartet!