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Nährwertrechner: Ernährungs-, Wiege- und Analysecomputer

Kalkulierte Kalorien

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Konsument 4/2008 veröffentlicht: 10.03.2008, aktualisiert: 08.04.2008

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So kann man auch unterwegs leicht den ungefähren Wert für eine Portion Germknödel abrufen. Oder sich schlau machen, wie viel Vitamin C ein Apfel enthält. Apropos Germknödel: Der findet sich sympathischerweise als solcher und nicht als Hefekloß im Verzeichnis. Mehr österreichische Ausdrücke wären trotzdem schön gewesen. Nicht so glücklich waren unsere Prüfer mit dem Display. Die Texte waren für manche schlecht lesbar, besonders dann, wenn sie sich über mehr als eine Zeile erstreckten.

Eingeben, nicht aber speichern

Wenig Begeisterung herrschte auch darüber, dass man eigene Lebensmittel oder Produkte zwar eingeben, nicht aber speichern kann. Wer wissen möchte, ob das, was er isst, von der Menge her passt und ob er ausreichend Obst, Gemüse und Ballaststoffe zu sich nimmt, ist mit dem Mealus ebenfalls gut bedient. Als einziges der drei Geräte vergleicht er, inwieweit die tatsächlich aufgenommenen Mengen an Nährstoffen dem Sollwert für den eigenen Körper entsprechen. Auch die Einhaltung der 5-am-Tag- Regel, nämlich fünf Mal pro Tag eine kleine Portion Obst oder Gemüse zu essen, mahnt er ein.

Praktisch: zusätzlicher Speicherplatz

Bei der Soehnle Food Control plus ist ein großer Vorteil, dass hier zusätzlich Lebensmittel selbst eingespeichert werden können. Allerdings sind die dafür vorgesehenen 50 Speicherplätze bei der im Verhältnis zum Mealus sowieso recht geringen Auswahl von 950 Lebensmitteln nicht gerade viel. Gelobt wurde auch, dass der Rechner sowohl in Verbindung mit der Waage wie auch als eigenständiges Gerät verwendet werden kann. Tagsüber kann man ihn bequem in der Handtasche mitführen und hat ihn rasch zur Hand, wenn man sich einen ungefähren Überblick über den Nährwert des Mittagessens im Büro verschaffen möchte.

Bedienungsanleitung: unverständlich

Daheim kann dann das Abendessen in Verbindung mit der Waage wieder grammgenau bestimmt werden. Heftig kritisiert haben unsere Tester allerdings die sehr unübersichtliche und teilweise unverständliche Bedienungsanleitung und die damit verbundenen Schwierigkeiten, Lebensmittel einzuspeichern. Ebenfalls nicht gut kam die Tatsache an, dass das Gerät mit österreichischen Bezeichnungen nichts am Hut hat. Wer z.B. keine Ahnung hat, dass Semmeln bei unseren bundesdeutschen Nachbarn „Brötchen“ heißen, wird sich mit diesem Gerät schwertun.

Unpraktisch: Rechner nur mit Waage

Auch die Beurer Diät-Küchenwaage rief bei unseren Testpersonen gemischte Gefühle hervor. Die einfache Handhabung und das gut lesbare Display sorgten für Pluspunkte. Die Liste aller verfügbaren Lebensmittel in der Gebrauchsanleitung machte ebenfalls Freude, da sie vergebliches Blättern via Display erspart. Die wie bei Soehnle eher geringe Auswahl an gespeicherten Lebensmitteln (knapp 1.000) sowie die ausschließliche Orientierung an bundesdeutschen Begriffen waren dagegen ärgerlich. Auch die Tatsache, dass der Rechner nur gemeinsam mit der Waage funktioniert, wurde als recht unpraktisch empfunden. Die Lebensmitteleingabe per Code spart zwar Zeit, hat aber den Nachteil, dass im Display dann auch nur der Code erscheint. Eine Kontrolle, ob man sich nicht vertippt hat, ist damit nur schwer möglich.

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