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Nährwertrechner: Ernährungs-, Wiege- und Analysecomputer

Kalkulierte Kalorien

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Konsument 4/2008 veröffentlicht: 10.03.2008, aktualisiert: 08.04.2008

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Soehnle rechnete am genauesten

Zusammenfassend lässt sich sagen: Würden sich unsere Tester einen Nährwertrechner anschaffen, würden sie am ehesten zum Mealus greifen. Soehnle und Beurer konnten dagegen kaum bis gar nicht überzeugen. Sie wären für die meisten nur als Küchenwaage mit sporadischer Nutzung der Zusatzfunktionen attraktiv. Natürlich haben wir uns nicht nur die Praxistauglichkeit der einzelnen Geräte angesehen, sondern auch die Ergebnisse der verschiedenen Eingaben nachgerechnet. Hier gab es wenig zu beanstanden. Im Grunde genommen waren unsere Expertinnen mit allen Produkten zufrieden, wobei Soehnle Food Control plus am genauesten rechnete. Doch können die Angaben solcher Rechner immer nur ein Näherungswert sein. Schließlich ist selbst Apfel nicht gleich Apfel, sondern hat je nach Herkunft, Sorte oder Erntezeitpunkt auch unterschiedliche Inhaltstoffe.

Hilfe für bewusstes Essen

Stellt sich die Frage: Wem bringen diese Geräte etwas? Grundsätzlich einmal allen Menschen, die ein besseres Gefühl dafür entwickeln möchten oder müssen, was genau in ihrer täglichen Nahrung drinnen ist. Sei es, dass sie eine ausgewogene Ernährung anstreben, um fit zu bleiben; oder dass sie mehr über den Kaloriengehalt der einzelnen Lebensmittel und Gerichte wissen wollen, weil sie abspecken möchten; oder dass sie die Broteinheiten beachten müssen, weil sie an Diabetes erkrankt sind. Eine Untersuchung an der Universität Göttingen ergab, dass diese Rechner nicht nur das Bewusstsein für das, was man isst, schärfen. Sie helfen auch, dieses Bewusstsein langfristig zu erhalten.

Gewicht halten

Folge: In der Göttinger Studiengruppe konnten von den Probanden, die beim Abnehmen einen Nährwertrechner verwendet hatten, 50 Prozent mehr ihr reduziertes Gewicht halten als in der Untergruppe, die keinen benutzt hatte. Allerdings: Will man langfristig abnehmen, ist es meist nicht allein mit der Ernährungsumstellung getan. Mindestens genauso wichtig ist regelmäßige Bewegung. Und die kann auch der beste Rechner leider nicht ersetzen, so die Göttinger Forscher.

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