Obst- und Gemüseeinkauf

Frische ist Trumpf

Seite 2 von 2

Konsument 9/2004 veröffentlicht: 17.08.2004, aktualisiert: 06.09.2004

Inhalt

Nur drei Abteilungen waren makellos

Makellos waren die Obst- und Gemüseabteilungen in drei Supermärkten (Magnet/Thaliastraße, Lidl/Triester Straße, Interspar/Jörgerstraße), sehr gut mit nur kleineren Mängeln bei Spar/Rodauner Straße, Zielpunkt/Spetterbrücke, Merkur/Julius-Meinl-Gasse und Interspar/ Sandleitengasse. Bei Hofer/Gatterederstraße, Billa/Hütteldorfer Straße, Adeg Contra/Fürthweg und Magnet/Gatterederstraße fand sich in den Regalen so manches Obst- und Gemüsestück, das bereits aussortiert gehört hätte, doch alles in allem konnten die Abteilungen mit „gut“ bewertet werden.

Angefaulter, rinnender oder verschimmelter Ware

Gründe für schlechtere Beurteilung: in der Abteilung fehlende, nicht oder nicht aktuell geeichte Waagen, lückenhafte Produktdeklarationen, etliches an nicht mehr frischer, angefaulter, rinnender oder verschimmelter Ware. Schlusslichter des Tests waren die Obst- und Gemüseabteilungen von Adeg/Josefstädter Straße, Billa/ Himberger Straße („weniger zufriedenstellend“) und von Hofer/Linzer Straße („nicht zufriedenstellend“).

Besser saisongerecht kaufen

Beim Kauf von offenem Obst oder Gemüse sollten Sie jedenfalls Stück für Stück genau prüfen, bei Verpacktem den Boden der Schale anschauen. Feuchter Karton ist ein Hinweis auf verdorbene Ware. Wiegen Sie auch nach. Aufgrund kürzerer Transportwege haben Sie bei heimischem Obst und Gemüse bessere Chancen auf Frische als bei Importware. Ein Saisonkalender ist unter www.ama.at (Wissen und Fakten) abrufbar. Und bevor Sie welken Spinat, gelb verfärbten Brokkoli oder Gurken mit weichen Enden kaufen, greifen Sie lieber zu Tiefkühlgemüse. Denn das ist allemal besser als zu lange oder schlecht gelagerte Ware.

Bewertung

Wertung: 0 von 5 Sternen
Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo