KONSUMENT.AT - Omega-3-Fettsäuren - Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren

Einmal Fisch pro Woche!

Seite 3 von 5

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 9/2008 veröffentlicht: 20.08.2008

Inhalt

Ich mag keinen Fisch. Bin ich mit Omega-3-Säuren chronisch unterversorgt?

Auch in bestimmten Pflanzenölen (Lein-, Walnuss-, Rapsöl) und Nussarten (Wal-, Macadamia-, Haselnüssen) sind sie enthalten. Die aus Pflanzen stammende Alpha-Linolensäure muss im menschlichen Organismus allerdings erst in die längerkettigen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA umgewandelt werden, was nur eingeschränkt möglich ist. Der Umwandlungsfaktor ist noch unbekannt und abhängig vom Verhältnis der Linolsäure (Omega-6, enthalten in Soja, Sonnenblumen-, Maiskeimöl) zur Alpha-Linolensäure. Wenn Sie keinen Fisch mögen, verwenden Sie in der Küche vermehrt Öle, die reich an Alpha-Linolensäure sind – die beiden Tabellen geben dazu einen Anhaltspunkt. Ganz grundsätzlich ist übertriebene Sorge fehl am Platz: Das Fettgewebe normalgewichtiger, vollwertig ernährter Erwachsener enthält große Mengen an essenziellen Fettsäuren. Ein wirklicher Mangel ist selten und meist durch ext­rem fettfreie Reduktionsdiäten oder chronische Fettmalabsorption verursacht.

Seit ich denken kann, ekelt es mich vor Fisch. Soll ich sicherheitshalber ein Fischölpräparat einnehmen?

Fischölpräparate (oder andere Nahrungsergänzungsmittel) sollten Sie prinzipiell nicht „einfach so“ schlucken. Lassen Sie im Rahmen einer qualifizierten Ernährungsberatung abklären, ob solche Präparate für Sie sinnvoll sind. Die amerikanische Lebensmittelbehörde (Food and Drug Administration) rät, nicht mehr als drei Gramm EPA und DHA zu konsumieren, von denen wiederum maximal zwei Gramm aus Nahrungsergänzungsmitteln stammen sollten.

Bewertung

Wertung: 3 von 5 Sternen
5 Stimmen
Weiterlesen