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Omega-3-Fettsäuren

Einmal Fisch pro Woche!

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Konsument 9/2008 veröffentlicht: 20.08.2008

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Fische können durch Umweltschadstoffe verunreinigt sein. Gilt das auch für Fischölpräparate?

Die Stiftung Warentest hat Fischölkapseln aus Drogeriemärkten, Diskontern und Apotheken geprüft. Die Untersuchung auf Umweltschadstoffe (kritische Kohlenwasserstoffe, Pestizide, Schwermetalle) ergab, dass die Proben kaum belastet waren. In einem von insgesamt vierzehn untersuchten Präparaten wurde ein vergleichsweise erhöhter Gehalt an Benzo(a)pyren (ein kanzerogener polyzyklischer aromatischer Kohlenwasserstoff) festgestellt, das Präparat deswegen als „eingeschränkt geeignet“ beurteilt.

Die britische Lebensmittelbehörde (Food Standards Agency) hat Fischölpräparate auf Quecksilber untersucht. Bei dieser Analyse wurden in neun von insgesamt 100 Proben geringe Mengen Quecksilber gefunden. Sofern die vorgegebenen Dosierungshinweise eingehalten werden, bedingen die gemes­senen Quecksilber-Konzentrationen kein Gesundheitsrisiko für Konsumenten, lautete das Resümee der Food Standards Agency.

Was ist von Lebensmitteln zu halten, die mit Omega-3-Fettsäuren angereichert sind?

An sich lässt sich der Bedarf an Omega-3-Fettsäuren über „normale“ Lebensmittel decken. Dennoch gibt es mittlerweile eine breite Palette von mit Omega-3-Fettsäuren angereicherten (und daher in der Regel auch teureren) Nahrungsmitteln. Die britischen Konsumentenschützer haben über 30 solcher Lebensmittel (darunter Brot, Saft, Eier, Mayonnaise, Joghurt, Lachs, Fisch-Nuggets) unter die Lupe genommen. Beanstandet wurden vor allem Kennzeichnungsmängel. So war nicht immer erkennbar, ob die zugesetzten Omega-3-Fettsäuren aus Fisch oder aus pflanzlicher Quelle stammten: ein wesentlicher Unterschied, weil Omega-3-Säuren aus pflanzlicher Quelle im Organismus weniger wirksam sind.

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