Pilze

Tipps für Schwammerljäger

Seite 4 von 4

Konsument 8/1999 veröffentlicht: 01.08.1999

Inhalt

Kompetent

Auf Nummer sicher gehen.

Nur wirklich gut bekannte Pilze sammeln. Bei Unsicherheit Pilzberatung (bei Bezirkshauptmannschaften, in Städten beim Magistrat) aufsuchen.

Vorsicht, Irrtum.

Fraßspuren sind kein sicheres Merkmal für die Unbedenklichkeit. Giftpilze müssen nicht bitter oder scharf schmecken oder unangenehm riechen.

Nur die besten.

Alte, schimmelige, durchnässte oder gefrorene Pilze erst gar nicht pflücken. Nicht umstoßen, sie sind wichtig für den Bestand des Waldes.

Kühl lagern.

Am besten im Korb, keine Kunststoffsäckchen, sonst rascher Verderb. Möglichst rasch zubereiten.

Schwer verdaulich.

Nicht zu viele Pilze auf einmal essen, das belastet den Magen. Zerkleinern erleichtert die Verdauung. Nicht roh essen. Vorsicht mit Alkohol.

Im Ernstfall.

Bei Vergiftungserscheinungen sofort zum Arzt. Vergiftungsnotruf (01) 406 43 43. Bei Knollenblätterpilzen Beschwerden oft erst nach 48 Stunden!

Inhalt

Bewertung

Wertung: 5 von 5 Sternen
1 Stimme
KONSUMENT steht jetzt auch als E-Paper zur Verfügung!