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Prebiotische Lebensmittel

Design für den Darm

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Konsument 3/2004 veröffentlicht: 18.02.2004

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Ballaststoffe sind gesund

Prebiotische Zusätze finden sich vor allem in Milchprodukten, aber auch in Müslis, Müsliriegeln, Fruchtsäften und sogar Wurst. Inulin hat darüber hinaus die Eigenschaft, dass es bereits in geringen Mengen die Konsistenz von Cremen, Getränken oder Brotaufstrichen verändert und vor allem bei fettreduzierten Lebensmitteln das Gefühl im Mund verbessert. Die wissenschaftliche Literatur geht davon aus, dass die Menge zur Erzielung eines positiven Effekts zwischen 1 und 18 Gramm liegt. Exakte Dosierempfehlungen sind jedoch schwierig, da jeder menschliche Darm anders beschaffen ist.

Zu viel erwischt? Durchfall oder Krämpfe

Inulin ist im Pflanzenreich weit verbreitet, man müsste es eigentlich gar nicht extra zuführen, sofern man sich ausgewogen ernährt. Bei gesunder Ernährung und einer zusätzlichen Aufnahme von prebiotischen Stoffen kann es zur Verdopplung oder gar Verdreifachung der Oligofruktane kommen. Eine Überdosierung kann zu Durchfällen oder Darmkrämpfen führen.

Damit jeder für sich selbst bestimmen kann, dass die von Experten empfohlene tägliche Aufnahme nicht überschritten wird, sollten die Erzeuger die Menge des zugesetzten Prebiotikums genau angeben.  Bei vielen unserer zufällig ausgewählten Produkte wurde dies auch gemacht.

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