KONSUMENT.AT - Radieschen - Radieschen

Radieschen

Willkommen zur Diät

Seite 5 von 7

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 5/2001 veröffentlicht: 01.05.2001

Inhalt

Nur wenigeTage haltbar

Radieschen werden meist geerntet, bevor sie richtig ausgewachsen sind. Mit zunehmendem Alter vergrößern sich nämlich die Intrazellularräume (der Raum im Inneren der Zellen), was besonders bei den ersten Frühjahrssorten dazu führt, dass sie mitunter pelzig, schwammig und löchrig werden. Aus diesem Grund sollte man insbesondere im Frühjahr auf kleine Radieschen achten, während im Sommer durchaus auch große Exemplare von ansprechender Qualität zu finden sind. Ob Radieschen pelzig sind, kann man leicht durch Druck oder eine Schnitt- oder Stichprobe prüfen. Werden Radieschen nicht zum bei uns üblichen Zeitpunkt geerntet, so bilden sie gedunsene Schoten aus. In China werden sie oft extra deshalb angebaut. Die Schoten werden dann eingelegt oder zur Ölgewinnung verwendet.

Regionaler Gemüseanbau gewährleitstet Frische

Trotz ausgeklügelter Kühltechnik sind Radieschen kein Lagergemüse. Marktnähe ist und bleibt für die Produzenten ein wichtiger Standortfaktor. Denn die bei uns noch übliche Bundware mit Laub ist nur wenige Tage haltbar: Bei 0 bis 1 Grad Celsius und 90 bis 95 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit maximal 8 Tage. Radieschenkonsum fördert daher also nicht zuletzt auch den regionalen Gemüseanbau, da nur regionale Produzenten in der Lage sind, wirklich frische Ware anzubieten.

Bewertung

Wertung: 0 von 5 Sternen
Weiterlesen