Radioaktivität in Eierschwammerln

Kaum belastet

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Konsument 8/1999 veröffentlicht: 01.08.1999

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Genuss für hin und wieder

Für unseren Test kauften wir auf Wiener Märkten und in einem Supermarkt Eierschwammerln aus Bulgarien, Ungarn, Slowenien, Bosnien und Österreich ein.
380 Schilling pro Kilo zahlten wir Anfang Juni. Gegen Mitte Juni war der Preis schon deutlich auf knapp 200 Schilling pro Kilo gesunken. Bei keiner der untersuchten Proben wurde eine Strahlenbelastung festgestellt, die auch nur annähernd an den Grenzwert heranreicht.
Trotzdem gilt nach wie vor der Rat, dass Erwachsene nicht mehr als ein bis zwei Wildpilzgerichte pro Woche essen sollten. Denn neben radioaktiven Substanzen können Pilze auch Schwermetalle, zum Beispiel Cadmium und Blei, speichern. Der vermehrte Genuss von wild wachsenden Schwammerln kann deswegen für Schwangere und Kinder problematisch sein.

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