KONSUMENT.AT - Reis - Was ist eigentlich...?

Reis

Aufs Korn genommen

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Konsument 5/2003 veröffentlicht: 16.04.2003, aktualisiert: 24.04.2003

Inhalt

Was ist eigentlich...?

  • Langkornreis ist 6 bis 8 mm lang, sein Kern ist hart und glasig. Beim Kochen bleibt er trocken und körnig. Die besten Sorten stammen aus dem Süden der USA (Patna-Reis, sehr locker und körnig, geringer Eigengeschmack) und aus Ostasien (Basmati-Reis, besonders edel, körnig, sehr aromatisch).
  • Rundkornreis ist 4 bis 5 mm lang. Er enthält weniger Klebereiweiß und wird daher beim Kochen recht weich; dient auch zur Zubereitung von Süßspeisen (manchmal fälschlich als Milchreis bezeichnet).
  • Mittelkornreis ähnelt äußerlich dem Rundkornreis, bleibt aber fester und kann daher für jedes Gericht verwendet werden.
  • Naturreis: Bezeichnungen wie Natur-, Vollkorn-, Weißreis, parboiled, Kochbeutel- oder Schnellkochreis sind keine Frage der Reissorte, sondern der Verarbeitung. Reis wird nach der Ernte in den Ähren getrocknet, gedroschen und von der Spelze befreit. Das Ergebnis ist Reis, bei dem Keim und Silberhäutchen erhalten sind; er hat die meisten Vitamine und Mineralstoffe, ist jedoch wegen des Fettgehalts des Keimes nur ein Jahr lang haltbar. Auch als Braun- oder Vollkornreis bezeichnet.
  • Weißreis: Lang- oder Rundkornreis, der zusätzlich geschliffen und poliert wurde. Keim und Silberhäutchen werden dabei ganz oder teilweise entfernt. Bei trockener Lagerung ist dieser Reis jahrelang haltbar.
  • Kochbeutelreis: Lang- oder Rundkornreis, der in Kochbeuteln portioniert abgepackt und vorgekocht ist.
  • Puffreis: Reis, der unter Druck mit Dampf behandelt wurde. Die aufgeblähten Körner werden geröstet. Puffreis findet sich in Frühstücksgetreideprodukten, in Reiswaffeln und – manchmal mit Schokolade überzogen – in Tafelform.

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