Roher Teig

Wie kommen Salmonellen in einen Kuchenteig?

Seite 1 von 1

veröffentlicht: 04.10.2018

Inhalt

Nicht nur die amerikanische Lebensmittelbehörde (FDA), sondern auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) rät grundsätzlich vom Verzehr von rohem Teig ab. Das vor allem wegen einer möglichen Belastung mit Salmonellen.

Diese Bakterien können im Ei selbst, aber auch auf der Schale von Eiern sitzen und bei der Zubereitung des Teiges in das Lebensmittel gelangen. Einige Stunden nach dem Verzehr treten dann Symptome wie Erbrechen, Übelkeit, Kopfschmerzen und Durchfall auf. Kinder sind besonders gefährdet, an einer Salmonelleninfektion zu erkranken, wenn sie rohen Teig naschen.

Salmonellen vermehren sich bei Temperaturen von +7 bis +45 °C, und zwar umso schneller, je höher die Temperatur ist. Ab 70 °C, also auch beim Backen, sterben sie aber ab. 

Das sollte man beim Backen von Kuchen und Keksen beachten:

  • Frische Eier verwenden.
  • Den Teig möglichst direkt nach dem Herstellen backen.
  • Die Masse nicht länger als 30 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen, weil die Küche durch den Backofen meist sehr aufgeheizt ist.
  • Größere Teigmengen bis zur Verarbeitung im Kühlschrank aufbewahren. Immer nur die unmittelbar benötigte Menge entnehmen.
  • Teig nicht essen: Das gilt insbesondere für Kinder!
     

Bewertung

Wertung: 0 von 5 Sternen
KONSUMENT-Probe-Abo