KONSUMENT.AT - Sekt & Co im Test - Zu viel Kohlensäure

Sekt & Co im Test

Prosit zum besten Preis

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Konsument 1/2009 veröffentlicht: 09.12.2008

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Schaumweine im Labor großteils in Ordnung

Die Ergebnisse der Laboruntersuchungen waren bei den Schaumweinen großteils tadellos. Lediglich bei Kupferberg Gold Trocken und Erzherzog Johann Schilcher Sekt ergaben die Analysen einen deutlich geringeren Alkoholgehalt als deklariert. Bei Erzherzog Johann Schilcher Sekt und MM Extra Sekt waren zudem die Geschmacksrichtungen falsch gekennzeichnet: Geht es nach dem im Labor festgestellten Restzu­ckergehalt, hätte der Schilcher Sekt nicht als brut sondern als trocken, MM Extra wiederum statt trocken als brut bezeichnet sein müssen. Der „süßeste“ Schaumwein im Test, Sekt dry von Schloss Gutenberg, enthielt übrigens 33,4 Gramm Zucker pro Liter – das entspricht fast neun Stück Würfelzucker. Wer beim Zucker knausern will (oder sich Süße lieber mit Keksen einverleibt), weicht besser auf Schaumwein anderer Geschmacksrichtung aus. In Sekt brut stecken beispielsweise maximal 15 Gramm Zucker pro Liter

Zu viel Kohlensäure

Den Perlweinen wurde von den Kostsachverständigen bestenfalls durchschnittliche, mehrheitlich aber mäßige Qualität attes­tiert. Den Laien haben sie großteils dennoch geschmeckt. Die Preisunterschiede sind bei Frizzante bei Weitem nicht so groß wie bei Sekt & Co. Trotzdem kann sich der Vergleich lohnen: Verduzzo Prosecco del Veneto, einer der besten und zugleich der billigste Perlwein im Test, kostet 1,99 Euro. Der teuerste Frizzante, Montelvini Garganega Prosecco, kommt auf 7,20 Euro und wurde gerade noch als „durchschnittlich“ bewertet .

Enttäuschend für alle, die Frizzante in ers­ter Linie deswegen kaufen, weil sie stärker kohlensäurehaltige Getränke nicht gut vertragen: Die Untersuchungen im Labor ergaben, dass fast alle Perlweine mehr Kohlensäure enthielten als sie sollten.

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