Süßungsmittel

Dolce Vita ohne Reue

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Konsument 9/2004 veröffentlicht: 19.08.2004

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Zuckerersatz und Gesundheit

  • Zuckeraustauschstoffe werden nicht oder nur langsam aufgespaltet und vom Dünndarm verdaut; bei übermäßigem Verzehr können sie abführend wirken.
  • Süßstoffe dagegen werden vom Körper auf unterschiedliche Weise aufgenommen. Für sie sind deshalb tägliche tolerierbare Höchstmengen festgelegt, die sehr unterschiedlich sein können.
  • Aspartam wurde wegen seiner Stoffwechselprodukte mit Kopfschmerzen, Allergien, neuroendokrinen Veränderungen, Epilepsie und Gehirntumoren in Verbindung gebracht. Diese Zusammenhänge konnten nach eingehender Prüfung durch Experten jedoch nicht bestätigt werden. Menschen, die an der Stoffwechselkrankheit Phenylketonurie leiden, müssen mit Aspartam vorsichtig sein.
  • Kein Schutz vor Karies . Anders als Zucker erzeugen weder Süßstoffe noch Zuckeraustauschstoffe Karies. Aber wer glaubt, dass er nun vor Löchern in den Zähnen geschützt ist und seine Mundhygiene vernachlässigt, kann eine böse Überraschung erleben: Denn viele Speisen, die wir zu uns nehmen, enthalten noch weitere Substanzen, die Karies erzeugen. Gründliches Putzen ist also auch dann angesagt, wenn der Zucker aus der Küche verbannt wird.
  • Nicht für Kinder . Zu hohe Mengen an Süßstoffen können unabschätzbare gesundheitliche Folgen haben. Da Kinder wegen ihres geringeren Körpergewichts viel schneller die tolerierbare tägliche Aufnahmemenge erreichen, sollten Kinder und Säuglinge überhaupt keine Süßstoffe zu sich nehmen.

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Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo