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Supermärkte

60 Cent für den Sieg

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Konsument 8/2003 veröffentlicht: 04.08.2003

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Platzhirsche gleichauf

Am teuersten ist das Angebot bei M-Preis in Innsbruck. Mit 45,90 Euro liegt der Preis für den Warenkorb schon recht deutlich über dem von Lidl: um mehr als 10 Euro oder 30 Prozent. Lässt sich das mit einem generell höheren Preisniveau im Westen Österreichs begründen? Der Vergleich mit einem Interspar-Markt in Tirol kann dies nur zum Teil bestätigen. Denn das Preisgefüge von Interspar in Wien und Interspar in Tirol klafft bei weitem nicht so sehr auseinander: In Tirol kosten die 30 Artikel nur 1,12 Euro mehr als in Wien.

Billa und Spar knapp zusammen

Die großen Platzhirsche im Lebensmitteleinzelhandel – der Billa-Konzern und Spar – liegen preislich sehr eng beisammen. Bei Spar kostet der Warenkorb 42,12 Euro, bei Billa 42,50. Etwas billiger geben es die Großmärkte der beiden Kontrahenten. Interspar liegt hier mit 39,72 Euro um 32 Cent vor Merkur. Die preisliche Nähe ist wohl kein Zufall, sondern deutet darauf hin, dass sich die Handelsketten gegenseitig sehr scharf auf die Finger schauen.

Sehr große Unterschiede beim Brotpreis

Große Preisunterschiede stellten wir vor allem bei Backwaren, Obst und Gemüse fest; aber auch bei Margarine, Speiseeis oder Bier. Die größte Differenz gab es bei Mischbrot: Gegenüber dem Billigstangebot von 79 Cent muss der Käufer bei M-Preis das Vierfache auf den Ladentisch legen. Man muss allerdings hinzufügen, dass es dort den sonst überall angebotenen Kilowecken nicht gab, sondern nur ein Brot mit 500 Gramm Gewicht. Ebenfalls wesentlich teurer ist M-Preis beim Toastbrot: 1,45 Euro steht einem Minimumpreis von 45 Cent gegenüber.

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