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Supermärkte

60 Cent für den Sieg

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Konsument 8/2003 veröffentlicht: 04.08.2003

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Wenig Preisunterschiede bei Zucker und Mehl

Aber nicht immer lohnt sich der Gang zum Diskonter. Bei Zucker, Mehl, Milch oder Butter sind die Preisunterschiede ziemlich gering. Am niedrigsten ist die Differenz bei Normalkristallzucker: Ganze 4 Cent lassen sich da maximal einsparen; nur 2 Preise wurden festgestellt: 95 oder 99 Cent. Der Unterschied liegt also nur im so genannten psychologischen Bereich. Es gibt ja zwei Schwellenwerte, die Werbepsychologen für verkaufsstimulierend halten: Preise, die auf 9 enden und solche, die auf 5 enden.

Wie viel könnte man sparen, wenn man alle Supermärkte abklappert und nur die jeweils günstigsten Produkte kauft? Der billigste Warenkorb beläuft sich auf 33,42 Euro. Das liegt nur 1,85 Euro unter dem Korbpreis bei Lidl. Der Diskonter kommt also recht nahe an den fiktiven Bestpreis heran. Umgekehrt beträgt der fiktive Höchstpreis für den Warenkorb (die jeweils teuersten Produkte zusammengefasst) 53,76 Euro – das sind über 20 Euro mehr.

Hochpreisland trotz EU-Beitritt

Schnäppchenjäger können sich also freuen: Bei Diskontketten gibt es vieles billiger. Doch der Preisvorteil ist ein relativer. Ein Blick über die Grenzen verrät, dass Österreich auch als EU-Mitglied ein Hochpreis-Land geblieben ist. Das zumindest ist das Ergebnis einer aktuellen AK-Untersuchung, in der 280 gleiche Produkte in Österreich und Deutschland miteinander verglichen wurden. Lidl-Artikel waren hier zu Lande im Durchschnitt um 22 Prozent teurer als im Nachbarland. Und Hofer Österreich liegt sogar um 25 Prozent über den Vergleichspreisen seines Pendants Aldi in Deutschland.

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