KONSUMENT.AT - Toastbrot im Test - Kontrolle Stück für Stück

Toastbrot im Test

Scheibe für Scheibe prüfen

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Konsument 11/2009 veröffentlicht: 20.10.2009

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Vorher prüfen: Kontrolle Stück für Stück

Sie haben Toastbrot gekauft und einen Bärenhunger? Also rasch die Folie aufgemacht und ab mit den Scheiben auf den Teller oder in den Toaster? Besser nicht!

Riechen Sie nach dem Öffnen der Packung am Brot. Muffiger Geruch deutet auf Schimmelbefall hin. Be­äugen Sie das Brot zudem von allen Seiten, und zwar Scheibe für Scheibe. Selbst wenn die ersten Scheiben einer Packung in Ordnung sind, kann sich weiter drinnen bereits Schimmel breitgemacht haben.

Rasch verbrauchen

Achtung: Brot aus bereits geöffneten Packungen ist besonders anfällig für Verderb. Daher rasch verbrauchen und vor dem Verspeisen sorgfältig kontrollieren.

Egal welche Marke, die Untersuchung auf Schimmel ist bei jeder Packung das Um und Auf. Das zeigte sich auch bei unserem Test: Super Sandwich Weizenbrot und Breadies Butter Toast waren bei der Verkostung in Ordnung. Doch das Brot aus jenen Packungen, die zur Untersuchung ins Labor kamen, war am Ende der Mindesthaltbarkeitsfrist bereits schimmlig.

Labor und Verkostung klaffen auseinander 

Umgekehrt stellten wir bei der Verkostung von Ja! Natürlich Mehrkorn-Toast, Grafschafter Vollkorn Toast und Waldherr VKBio-Dinkeltoast massiven Schimmelbefall fest. Bei den Laboruntersuchungen hatten zwei dieser Produkte (Ja! Natürlich Mehrkorn-Toast, Grafschafter Vollkorn Toast) dagegen tadellos abgeschnitten.

Dunkler Toast, mehr Acrylamid

Aufpassen heißt es auch beim Toasten, weil sich dabei Acrylamid bilden kann. Es hat sich im Tierversuch als krebsauslösend erwiesen und kann Erbgut, Nervensystem und Reproduktion schädigen. Je dunkler der Toast, desto höher ist der Gehalt an Acrylamid.

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Kommentare

  • Oft bedenkliche Konservierungsstoffe enthalten!
    von escargot am 09.11.2009 um 19:48
    Schön wär's! Wenn sich wirklich nur die von Ihnen im o.a. Artikel genannten Zutaten im Toastbrot befinden würden ... Die Wirklichkeit sieht aber leider anders aus: Oft enthalten die Toastbrote z.B. (genmanipuliertes?) Sojamehl sowie E 281 - Natriumpropionat! Der umstrittene Zusatzstoff E 281 wurde in Deutschland bereits 1988 verboten, weil im Tierversuch krebsähnliche Veränderungen bei Ratten beobachtet wurden! - Leider wurde dieser Stoff durch die EU wieder zugelassen, es wird jedoch von allzu häufigem Verzehr gewarnt. - Ganz am Rande sei noch bemerkt, daß dieser Stoff auch GENTECHNISCH produziert werden kann! Es geht jedoch auch wirklich OHNE, was z.B. die ganzen Bio-Toastbrote und auch viele konventionelle beweisen. - Ich vermisse (wiedermal) etwas mehr Tiefgang: Nennen Sie die Sorten die Konservierungsstoffe u.ä. enthalten! Enthält das Toastbrot gentechnisch veränderte Bestandteile? So gesehen ist Ihr Sensoriktest zwar nett, aber ob jemandem dieser oder jener Toast zusagt bleibt doch eher Geschmackssache! Und: Bei einem lächerlichen Anteil von 3,3 % Butter gleich von "Buttertoast" zu sprechen, diese Unsitte gehört - finde ich - sowieso abgeschafft. Das sind bei einer 500 g Packung lediglich 16,5 g (!) Butter, also etwas mehr als 1 dag. Trotzdem schmeckt das Ding irgendwie nach Butter, von dem bißchen echter Butter wird's aber wohl kaum sein ... schwer vorzustellen, daß da nicht doch mit Aromen nachgeholfen wurde ...
  • Toastbrot
    von mona14laufen am 03.11.2009 um 09:44
    Habe mein Toastbrot immer in der Kühltruhe, bei Bedarf kann man es einzeln herausnehmen und aufbacken. Seither gibt es kein schimmeliges Toastbrot. Monika
  • Toastbrot in den Kühlschrank!
    von klaus3000 am 24.10.2009 um 22:59
    Toastbrot sollte nach dem öffnen nur im Kühlschrank gelagert werden - da hält es viel länger! (langjährige Sudenten-WG Erfahrung!!!)