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Toastbrot im Test

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Konsument 11/2009 veröffentlicht: 20.10.2009

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Testkriterien Toastbrot: So haben wir geprüft und bewertet


Möchten Sie es ganz genau wissen? Hier finden Sie die ausführliche Beschreibung, wie wir getestet und bewertet haben.

Eingekauft wurden insgesamt 20 Produkte, darunter 8 Weizentoasts, 3 Buttertoasts, 2 Mehrkorntoasts und 7 Vollkorntoasts. 6 Produkte stammen aus biologischer Landwirtschaft.

Gewichtung der Testergebnisse
Die Ergebnisse bei den Schadstoffen aus Fusarientoxinen (giftige Stoffwechselprodukte von Bodenpilzen) wurden im Testurteil mit 40 %, die Mikrobiologie bei Hefen und Schimmelpilzen mit 20 % und der Geruch und Geschmack der einzelnen Toastbrote (Sensorik) mit weiteren 40 % bewertet.

Fusarientoxine
Deoxynivalenol: Nasschemische Extraktion und Clean Up über Immunoaffinitätssäule. Bestimmung mittels HPLC/DAD.
Zearalenon: Nasschemische Extraktion und Clean Up über Immunoaffinitätssäule. Bestimmung mittels HPLC/FLD.

Hefen und Schimmelpilze
EOLA Methode 023: Koloniezählverfahren bei 25 °C am Ende der MHD (Mindesthaltbarkeit). Fiel der letzte Tag der MHD auf ein Wochenende, wurde am Freitag davor untersucht. Alle Produkte wurden im Labor unter den auf der Verpackung angegebenen Lagerbedingungen aufbewahrt.
EOLA Methode 248: Visueller und stereomikroskopischer Befund auf Abwesenheit von artfremden Beimengungen sowie Parasiten und Schimmelbefall.

War ein Produkt nicht mehr genusstauglich, wurde ein „nicht zufriedenstellend“ vergeben.

Geruch und Geschmack
Über einen Triangeltest wurde die Auswahl eines geeigneten Laienpanels sichergestellt. Bei dieser Vorauswahl werden insgesamt 9 Proben (drei Mal drei) verkostet. Jede Testperson muss aus einer Dreierreihe das Produkt herausschmecken, welches sich von den beiden anderen unterscheidet. Nur wenn mindestens zwei von drei möglichen Ergebnissen richtig sind, erfolgt die Aufnahme ins Laienpanel.
Bei diesem Test musste der Triangeltest sowohl bei getoastetem als auch bei ungetoastetem Toastbrot bestanden werden. Die so ausgewählte Gruppe (mind. 20 Personen) bewertete Aussehen, Geruch, Konsistenz und Geschmack nach dem Schulnotenprinzip. Anschließend erfolgte eine statistische Auswertung. Alle Produkte wurden sowohl ungetoastet als auch getoastet verkostet.

Bewertung

Wertung: 3 von 5 Sternen
4 Stimmen
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Kommentare

  • Oft bedenkliche Konservierungsstoffe enthalten!
    von escargot am 09.11.2009 um 19:48
    Schön wär's! Wenn sich wirklich nur die von Ihnen im o.a. Artikel genannten Zutaten im Toastbrot befinden würden ... Die Wirklichkeit sieht aber leider anders aus: Oft enthalten die Toastbrote z.B. (genmanipuliertes?) Sojamehl sowie E 281 - Natriumpropionat! Der umstrittene Zusatzstoff E 281 wurde in Deutschland bereits 1988 verboten, weil im Tierversuch krebsähnliche Veränderungen bei Ratten beobachtet wurden! - Leider wurde dieser Stoff durch die EU wieder zugelassen, es wird jedoch von allzu häufigem Verzehr gewarnt. - Ganz am Rande sei noch bemerkt, daß dieser Stoff auch GENTECHNISCH produziert werden kann! Es geht jedoch auch wirklich OHNE, was z.B. die ganzen Bio-Toastbrote und auch viele konventionelle beweisen. - Ich vermisse (wiedermal) etwas mehr Tiefgang: Nennen Sie die Sorten die Konservierungsstoffe u.ä. enthalten! Enthält das Toastbrot gentechnisch veränderte Bestandteile? So gesehen ist Ihr Sensoriktest zwar nett, aber ob jemandem dieser oder jener Toast zusagt bleibt doch eher Geschmackssache! Und: Bei einem lächerlichen Anteil von 3,3 % Butter gleich von "Buttertoast" zu sprechen, diese Unsitte gehört - finde ich - sowieso abgeschafft. Das sind bei einer 500 g Packung lediglich 16,5 g (!) Butter, also etwas mehr als 1 dag. Trotzdem schmeckt das Ding irgendwie nach Butter, von dem bißchen echter Butter wird's aber wohl kaum sein ... schwer vorzustellen, daß da nicht doch mit Aromen nachgeholfen wurde ...
  • Toastbrot
    von mona14laufen am 03.11.2009 um 09:44
    Habe mein Toastbrot immer in der Kühltruhe, bei Bedarf kann man es einzeln herausnehmen und aufbacken. Seither gibt es kein schimmeliges Toastbrot. Monika
  • Toastbrot in den Kühlschrank!
    von klaus3000 am 24.10.2009 um 22:59
    Toastbrot sollte nach dem öffnen nur im Kühlschrank gelagert werden - da hält es viel länger! (langjährige Sudenten-WG Erfahrung!!!)