KONSUMENT.AT - Truthahn - Vom Küken zum Truthahn

Truthahn

Es muss nicht immer Karpfen sein

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Konsument 1/2007 veröffentlicht: 11.12.2006, aktualisiert: 28.12.2006

Inhalt

Vom Küken zum Truthahn

Brüterei

Die Produktion von Putenfleisch beginnt in der Brüterei. Dort ist man auf die Haltung von Elterntieren und die Brut der Eier spezialisiert. Die Legeperiode der Hennen dauert 22 Wochen. Ein Tier legt etwa 90 Eier, die von Hand eingesammelt und in Brutschränken ausgebrütet werden. Bis zum Schlüpfen vergehen 28 Tage. Danach trennen Fachkräfte die Geschlechter („Sexen“), da die Aufzuchtzeiten von männlichen und weiblichen Küken verschieden lang sind.

Aufzuchtbetrieb

Idealerweise noch am Schlüpftag kommen die Küken zu den Aufzuchtbetrieben. Dort füttert man sie mit Getreide, Mais, Erbsen, Soja und Raps. Dem Futter werden Vitamine und Mineralstoffe beigemengt, auf Tiermehl und Antibiotika zur Leistungsförderung verzichten verantwortungsbewusste Betriebe generell. Über sonstige Medikamentengabe entscheidet der kontrollierende Tierarzt.

Schlachtung

Geflügelhaltung für die Fleischproduktion erfolgt heute ausschließlich in Bodenhaltung. Ställe mit offener Front sorgen für viel Frischluft und Tageslicht. Die weibliche Pute wird mit 15 Lebenswochen bei einem Endgewicht von etwa 8,5 Kilogramm geschlachtet; die männliche erreicht ein Alter von 20 bis 21 Wochen und ein Gewicht von zirka 18 Kilogramm.

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