KONSUMENT.AT - Vanilleeis - Zusammenfassung

Vanilleeis

Eiskalt erwischt

Seite 10 von 13

Nächsten Inhalt anzeigen
KONSUMENT 8/2012 veröffentlicht: 26.07.2012

Inhalt

Vanilleeis: Zusammenfassung

  • Konservativ. Auch wenn es in den Eissalons viele exotische Experimente gibt: Die Österreicher mögen es klassisch. Vanille und Schokolade sind nach wie vor die beliebtesten Eissorten.
  • Kostspieliges Gewürz. Vanille ist teuer. Sie wird daher in großem Stil im Chemielabor nachgebaut. Von Vanilleextrakt bis zu synthetischem Vanillin ist in Vanilleeis alles möglich.
  • Gepunktet. Schwarze Pünktchen im Eis sind kein Qualitätsbeweis. Sie kommen meist von gemahlenen extrahierten Vanilleschoten, die kaum noch Aroma haben.
  • Kokosfett statt Milch. Immer häufiger wird bei Eis Pflanzenfett statt Milch eingesetzt. Schmeckt besser, sagen die Hersteller. Kommt billiger, sagen wir.
  • Importartikel Eis. In Österreich wird kaum noch Eis hergestellt. Lediglich Spar hat zwei echte Österreicher in der Tiefkühltruhe. Und auch bei McDonald’s und in den Eissalons gibt es noch heimische Ware.

Bewertung

Wertung: 3 von 5 Sternen
58 Stimmen
Weiterlesen

Kommentare

  • Vanille-Aroma
    von REDAKTION am 27.08.2012 um 12:08
    Unter dem Begriff "Aroma" fallen folgenden sechs Kategorien: - Aromastoffe - Aromaextrakte - Thermisch gewonnenen Reaktionsaromen - Raucharomen - Aromavorstufen - Sonstige Aromen Zu den Aromastoffen zählt man sowohl synthetische (durch synthetische Verfahren hergestellt) und natürliche Aromastoffe (Ausgangsstoff für die Aromen-Gewinnung sind natürliche Aromastoffe). Bekanntes Beispiel für einen natürlichen Aromastoff ist natürliches Vanillin. Vanillin ist der geschmacklich wichtigste Bestandteil der Vanilleschote. Vanillin kann über Extraktion und Isolierung direkt aus der Vanilleschote gewonnen werden. Ebenso kann natürliches Vanillin aus der Ferulasäure gewonnen werden. Dabei wird diese durch Mikroorganismen in Vanillin umgesetzt. Aber auch auf synthetischen Weg kann Vanillin hergestellt werden. Synthetisches Vanillin wird zu über 90 % weltweit eingesetzt. Als Ausgangsstoff für die synthetische Herstellung dient Guajacol oder Lignin. Natürliches und synthetisches Vanillin sind geschmacklich nicht zu unterscheiden. Lediglich durch spezialisierte Analyseverfahren können Rückschlüssen auf das verwendete Ausgangsmaterial geschlossen werden. Natürliches Vanillin aus Vanilleschoten darf als "natürliches Vanille-Aroma" bezeichnet werden. Vanillin welches durch Mikroorganismen entsteht, wird als "natürliches Aroma" und synthetisch hergestelltes Vanillin als "Aroma" bezeichnet. Der Begriff "Aroma" darf immer verwendet werden, wenn das Produkt eine oder mehrerer der oben genannten sechs definierten Aromakategorien enthält. "Natürliches Vanille-Aroma" stammt daher entweder ausschließlich aus Vanille oder mindestens zu 95 % daraus. Ihr KONSUMENT-TEAM
  • Vanilleeis
    von Andi W am 05.08.2012 um 21:41
    Für mich ist der Test glaubhaft, weil er das wiederspiegelt was viele andere Tests auf dem Lebensmittelsektor schon belegt haben. Wenns darum geht Geld zu machen ist man sehr einfallsreich. Es wird getrickst wo es -dem Gesetz nach- nur geht!! Meine Meinung: Die Lebensmittelindustrie macht uns noch krank!
  • Vanille-Aroma
    von renate schachel am 31.07.2012 um 22:40
    was bedeutet genau Vanille-Aroma?