KONSUMENT.AT - Vanilleeis - Leserreaktionen

Vanilleeis

Eiskalt erwischt

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KONSUMENT 8/2012 veröffentlicht: 26.07.2012

Inhalt

Leserreaktionen

Nicht weltoffen?

Sie monieren, dass Eskimo-Eis aus Deutschland (Gott sei bei uns!) kommt und nicht einmal die Zutaten aus Österreich, zumal es hierzulande ohnehin genug Milch und Zucker gäbe. Als ob es nicht egal wäre, ob der Rauch-Fruchtsaft 700 km aus Vorarlberg oder das Eis 700 km aus Baden-Württemberg kommt?

Unabhängig vom Transportproblem wird permanent die mangelnde österreichische Herkunft vieler Produkte bemängelt. Darum scheint es in Wahrheit zu gehen: Man will das „Fremde“ nicht! Von Weltoffenheit und europäischem Denken – das auch und gerade durch Essen und Trinken gefördert wird – keine Spur.

Fritz Müller
E-Mail
(aus KONSUMENT 10/2012)

Aus Umfragen und Zuschriften wissen wir, dass unsere Leserinnen und Leser über die Herkunft von Lebensmitteln Bescheid wissen wollen. Eskimo erweckt den Eindruck einer durch und durch österreichischen Firma, was jedoch nicht zutrifft.

Die Redaktion

Leichtes Eis

Danke für den Test! Ich habe mich in den letzten Wochen oft über Vanilleeisboxen von Eskimo geärgert. Als der große Löffel fast widerstandslos durchs Eis fuhr, dachte ich erschrocken, dass das Eis schon angetaut und deswegen so weich war. Irrtum. Ich bemerkte durch etwas Nachdenken schon den Schmäh mit dem süßen „Eisschaum“.

Unilever & Co haben ja einen gerissenen Grund, ihr Eis lieber in Liter als mit einer Gewichtsangabe versehen zu verkaufen. Ganz der Trend: außen groß und möglichst wenig drin. Irgendwie fühle ich mich jedenfalls betrogen und suche nach Alternativen. Aufgefallen ist mir der Eisschwund erst in der heurigen Saison.

Mag. arch. Hans Lerperger
Linz
(aus KONSUMENT 9/2012)

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Wertung: 3 von 5 Sternen
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Kommentare

  • Vanille-Aroma
    von REDAKTION am 27.08.2012 um 12:08
    Unter dem Begriff "Aroma" fallen folgenden sechs Kategorien: - Aromastoffe - Aromaextrakte - Thermisch gewonnenen Reaktionsaromen - Raucharomen - Aromavorstufen - Sonstige Aromen Zu den Aromastoffen zählt man sowohl synthetische (durch synthetische Verfahren hergestellt) und natürliche Aromastoffe (Ausgangsstoff für die Aromen-Gewinnung sind natürliche Aromastoffe). Bekanntes Beispiel für einen natürlichen Aromastoff ist natürliches Vanillin. Vanillin ist der geschmacklich wichtigste Bestandteil der Vanilleschote. Vanillin kann über Extraktion und Isolierung direkt aus der Vanilleschote gewonnen werden. Ebenso kann natürliches Vanillin aus der Ferulasäure gewonnen werden. Dabei wird diese durch Mikroorganismen in Vanillin umgesetzt. Aber auch auf synthetischen Weg kann Vanillin hergestellt werden. Synthetisches Vanillin wird zu über 90 % weltweit eingesetzt. Als Ausgangsstoff für die synthetische Herstellung dient Guajacol oder Lignin. Natürliches und synthetisches Vanillin sind geschmacklich nicht zu unterscheiden. Lediglich durch spezialisierte Analyseverfahren können Rückschlüssen auf das verwendete Ausgangsmaterial geschlossen werden. Natürliches Vanillin aus Vanilleschoten darf als "natürliches Vanille-Aroma" bezeichnet werden. Vanillin welches durch Mikroorganismen entsteht, wird als "natürliches Aroma" und synthetisch hergestelltes Vanillin als "Aroma" bezeichnet. Der Begriff "Aroma" darf immer verwendet werden, wenn das Produkt eine oder mehrerer der oben genannten sechs definierten Aromakategorien enthält. "Natürliches Vanille-Aroma" stammt daher entweder ausschließlich aus Vanille oder mindestens zu 95 % daraus. Ihr KONSUMENT-TEAM
  • Vanilleeis
    von Andi W am 05.08.2012 um 21:41
    Für mich ist der Test glaubhaft, weil er das wiederspiegelt was viele andere Tests auf dem Lebensmittelsektor schon belegt haben. Wenns darum geht Geld zu machen ist man sehr einfallsreich. Es wird getrickst wo es -dem Gesetz nach- nur geht!! Meine Meinung: Die Lebensmittelindustrie macht uns noch krank!
  • Vanille-Aroma
    von renate schachel am 31.07.2012 um 22:40
    was bedeutet genau Vanille-Aroma?