KONSUMENT.AT - Vanilleeis - Zahlen tiefgekühlt

Vanilleeis

Eiskalt erwischt

Seite 7 von 13

Nächsten Inhalt anzeigen
KONSUMENT 8/2012 veröffentlicht: 26.07.2012

Inhalt

Zahlen tiefgekühlt

Im heimischen Eismarkt steckt viel Geld. Rund 310 Millionen Euro geben die Österreicher pro Jahr für Eis aus. Sieben Liter werden pro Kopf jährlich geschleckt. Damit sind wir bei den Verbrauchswerten im europäischen Mittelfeld.

Auch wenn sich an heißen Tagen vor den Geschäften Schlangen bilden: Der Anteil der Eissalons am heimischen Gesamtmarkt liegt beim Umsatz unter 20 Prozent. Der Rest kommt aus industrieller Produktion und wird an den Lebensmitteleinzelhandel und in die Gastronomie geliefert. Während Schöller in Gasthäusern und Tankstellenshops präsent ist, beherrscht Eskimo den Handel, und zwar eindeutig. Mit einem Marktanteil von mehr als drei Viertel lassen die Verkäufer von Twinny, Cornetto und Cremissimo die Konkurrenz seit Jahr und Tag alt aussehen.

Bewertung

Wertung: 3 von 5 Sternen
58 Stimmen
Weiterlesen

Kommentare

  • Vanille-Aroma
    von REDAKTION am 27.08.2012 um 12:08
    Unter dem Begriff "Aroma" fallen folgenden sechs Kategorien: - Aromastoffe - Aromaextrakte - Thermisch gewonnenen Reaktionsaromen - Raucharomen - Aromavorstufen - Sonstige Aromen Zu den Aromastoffen zählt man sowohl synthetische (durch synthetische Verfahren hergestellt) und natürliche Aromastoffe (Ausgangsstoff für die Aromen-Gewinnung sind natürliche Aromastoffe). Bekanntes Beispiel für einen natürlichen Aromastoff ist natürliches Vanillin. Vanillin ist der geschmacklich wichtigste Bestandteil der Vanilleschote. Vanillin kann über Extraktion und Isolierung direkt aus der Vanilleschote gewonnen werden. Ebenso kann natürliches Vanillin aus der Ferulasäure gewonnen werden. Dabei wird diese durch Mikroorganismen in Vanillin umgesetzt. Aber auch auf synthetischen Weg kann Vanillin hergestellt werden. Synthetisches Vanillin wird zu über 90 % weltweit eingesetzt. Als Ausgangsstoff für die synthetische Herstellung dient Guajacol oder Lignin. Natürliches und synthetisches Vanillin sind geschmacklich nicht zu unterscheiden. Lediglich durch spezialisierte Analyseverfahren können Rückschlüssen auf das verwendete Ausgangsmaterial geschlossen werden. Natürliches Vanillin aus Vanilleschoten darf als "natürliches Vanille-Aroma" bezeichnet werden. Vanillin welches durch Mikroorganismen entsteht, wird als "natürliches Aroma" und synthetisch hergestelltes Vanillin als "Aroma" bezeichnet. Der Begriff "Aroma" darf immer verwendet werden, wenn das Produkt eine oder mehrerer der oben genannten sechs definierten Aromakategorien enthält. "Natürliches Vanille-Aroma" stammt daher entweder ausschließlich aus Vanille oder mindestens zu 95 % daraus. Ihr KONSUMENT-TEAM
  • Vanilleeis
    von Andi W am 05.08.2012 um 21:41
    Für mich ist der Test glaubhaft, weil er das wiederspiegelt was viele andere Tests auf dem Lebensmittelsektor schon belegt haben. Wenns darum geht Geld zu machen ist man sehr einfallsreich. Es wird getrickst wo es -dem Gesetz nach- nur geht!! Meine Meinung: Die Lebensmittelindustrie macht uns noch krank!
  • Vanille-Aroma
    von renate schachel am 31.07.2012 um 22:40
    was bedeutet genau Vanille-Aroma?