KONSUMENT.AT - Vanilleeis - Wieso anders gewichtet?

Vanilleeis

Eiskalt erwischt

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KONSUMENT 8/2012 veröffentlicht: 26.07.2012

Inhalt

Wieso anders gewichtet?

Wer unsere beiden Testtabellen – Vanilleeis offen und Vanilleeis verpackt – genau studiert, wird feststellen: Es gibt Unterschiede.

Beim offen angebotenen Vanilleeis fehlen im Gegensatz zum verpackten Vanilleeis die Prüfpunkte „Pflanzenschutzmittel“ und „Kennzeichnung“, die mit jeweils 5 bzw. 10 Prozent gewichtet sind. Das lässt sich so erklären: Nach Pflanzenschutzmitteln haben wir nur bei Eis aus Bioprodukten gefahndet. Keiner der untersuchten Eissalons bietet derzeit reines Bioeis an, daher entfällt dieser Parameter. Und weil bei offen verkauftem Eis keine Kennzeichnung vorgeschrieben ist, gibt es auch dazu kein Testurteil. Damit bleiben im Gegensatz zum verpackten Eis 15 von insgesamt 100 Prozentpunkten übrig. Diese wurden unter allen Prüfpunkten aufgeteilt, was beim offen angebotenen Vanilleeis insgesamt zu einer anderen Gewichtung der einzelnen Prüfurteile führt.

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Wertung: 3 von 5 Sternen
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Kommentare

  • Vanille-Aroma
    von REDAKTION am 27.08.2012 um 12:08
    Unter dem Begriff "Aroma" fallen folgenden sechs Kategorien: - Aromastoffe - Aromaextrakte - Thermisch gewonnenen Reaktionsaromen - Raucharomen - Aromavorstufen - Sonstige Aromen Zu den Aromastoffen zählt man sowohl synthetische (durch synthetische Verfahren hergestellt) und natürliche Aromastoffe (Ausgangsstoff für die Aromen-Gewinnung sind natürliche Aromastoffe). Bekanntes Beispiel für einen natürlichen Aromastoff ist natürliches Vanillin. Vanillin ist der geschmacklich wichtigste Bestandteil der Vanilleschote. Vanillin kann über Extraktion und Isolierung direkt aus der Vanilleschote gewonnen werden. Ebenso kann natürliches Vanillin aus der Ferulasäure gewonnen werden. Dabei wird diese durch Mikroorganismen in Vanillin umgesetzt. Aber auch auf synthetischen Weg kann Vanillin hergestellt werden. Synthetisches Vanillin wird zu über 90 % weltweit eingesetzt. Als Ausgangsstoff für die synthetische Herstellung dient Guajacol oder Lignin. Natürliches und synthetisches Vanillin sind geschmacklich nicht zu unterscheiden. Lediglich durch spezialisierte Analyseverfahren können Rückschlüssen auf das verwendete Ausgangsmaterial geschlossen werden. Natürliches Vanillin aus Vanilleschoten darf als "natürliches Vanille-Aroma" bezeichnet werden. Vanillin welches durch Mikroorganismen entsteht, wird als "natürliches Aroma" und synthetisch hergestelltes Vanillin als "Aroma" bezeichnet. Der Begriff "Aroma" darf immer verwendet werden, wenn das Produkt eine oder mehrerer der oben genannten sechs definierten Aromakategorien enthält. "Natürliches Vanille-Aroma" stammt daher entweder ausschließlich aus Vanille oder mindestens zu 95 % daraus. Ihr KONSUMENT-TEAM
  • Vanilleeis
    von Andi W am 05.08.2012 um 21:41
    Für mich ist der Test glaubhaft, weil er das wiederspiegelt was viele andere Tests auf dem Lebensmittelsektor schon belegt haben. Wenns darum geht Geld zu machen ist man sehr einfallsreich. Es wird getrickst wo es -dem Gesetz nach- nur geht!! Meine Meinung: Die Lebensmittelindustrie macht uns noch krank!
  • Vanille-Aroma
    von renate schachel am 31.07.2012 um 22:40
    was bedeutet genau Vanille-Aroma?