KONSUMENT.AT - Weihnachtsbäckerei - Süße Früchtchen

Weihnachtsbäckerei

Auf die Plätzchen, fertig, los!

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Konsument 1/2010 veröffentlicht: 03.12.2009

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Süße Früchtchen

In vielen Bäckereien sorgen Trockenobst und kandierte Früchte für angenehme Süße. Was in Früchtebrot und Weihnachtsstollen so alles steckt:

Kandierte Früchte

Werden auch Dickzuckerfrüchte genannt, weil in Zuckerlösung gekocht oder eingelegt. Sie werden anschließend getrocknet und teilweise noch mit Zucker glasiert. Der Zuckergehalt im Endprodukt kann bis zu 75 Prozent des Fruchtgewichts betragen.

Zitronat (Sukkade) ist die kandierte Schale der Zedrat-Zitrone. Sie kommt in größeren Stücken oder fein gewürfelt in den Handel.

Orangeat (Aranzini) ist die kandierte Schale der Pomeranze (Bitterorange). Auch sie wird in größeren Stücken oder fein gewürfelt verkauft.

Im Gegensatz zu anderen kandierten Früchten darf Zitronat und Orangeat nicht gefärbt werden. Beides ist unverzichtbarer Bestandteil von Christstollen.

Trockenobst

Auch als Dörrobst, Backobst oder Trockenfrüchte bezeichnet. Besteht aus gereinigten ganzen oder zerteilten Früchten, deren Feuchtigkeitsgehalt auf natürliche Weise durch Trocknen an der Luft, in der Sonne oder im Dörrgerät bzw. Backrohr herabgesetzt wurde. Bei der industriellen Bearbeitung werden spezielle Dörr­apparate eingesetzt. Trockenobst hat im Vergleich zu Frischobst eine höhere Energie- und Nährstoffdichte, ist daher mineral- und ballaststoffreicher als frische Früchte. In Form von Kletzen, Dörrzwetschken, Rosinen (früher auch Zibeben bzw. Korinthen) und getrockneten Feigen wichtigster Bestandteil von Kletzenbrot.

Kletzenbirnen, Feigen, Dörrzwetschken (Foto: Vki)    

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