KONSUMENT.AT - Fahrradanhänger - Immer mit Helm!

Fahrradanhänger

Für Kinder

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veröffentlicht: 07.08.2019, aktualisiert: 13.08.2019

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Immer mit Helm!

Das Erfreuliche ist also, dass gute Produkte erhältlich sind. Die Frage, ob man mit Kinderfahrradanhängern auf Bundesstraßen unterwegs sein sollte oder besser nur auf gesicherten Fahrradwegen, müssen Eltern selbst beantworten. Von Verboten hält Verkehrsexperte Othmar Thann vom Kuratorium für Verkehrssicherheit nichts, wie er in einem ORF-Interview erläuterte. Dieser Meinung schließen wir uns an.  

Faktum ist natürlich auch, dass ein Kinderfahrradanhänger einem Crash mit einem Auto wenig entgegenzusetzen hat. Die Schutzwirkung des Chassis ist bei Geschwindigkeiten jenseits der 30 km/h kaum mehr gegeben. Gerade deshalb sollte ein Helm für die Kinder (wie auch für die Eltern) selbstverständlich sein – bis zum Alter von 12 Jahren besteht ohnedies Helmpflicht!  

Unfälle sind eine Rarität

Ein Blick in die Statistik zeigt, dass der Transport von Kindern in Fahrradanhängern nicht gefährlicher ist, als andere Transportarten. Unfälle sind eine Rarität. Peter Spitzer, Leiter der Unfallforschung an der Kinderchirurgie des LKH Graz, wird in der Tageszeitung „Die Presse“ zitiert: „Grundsätzlich ist die Mitnahme von Kindern auf dem Rad bzw. in einem Anhänger eine sichere Sache. Die Ausgestaltung der Sitze oder Sitzwannen, die Verwendung der Gurte und eines Helms minimieren das Verletzungsrisiko aber stark.“

Von 2004 bis 2018 seien in der Jugendchirurgie Graz nur 7 Kinder behandelt worden, die in einem Anhänger transportiert worden sind. Nie war ein anderer Verkehrsteilnehmer beteiligt. Und schwer verletzt war keines der Kinder. 

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