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Fairphone 2

Das nachhaltigere Smartphone

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KONSUMENT 10/2017 veröffentlicht: 28.09.2017

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Mit dem Fairphone 2 geht der niederländische Hersteller seinen nachhaltigen Weg konsequent weiter.

Niedrige Löhne, exzessive Überstunden, Verletzung des Vereinigungsrechts – das sind nur einige Probleme im Bereich der Handyproduktion. Dazu kommen Konfliktmineralien wie Coltan und Zinn aus Kriegsgebieten: Für die Produktion von Mobil­telefonen wird unter anderem das seltene Metall Tantal verwendet, da es sich zur Herstellung leistungsfähiger Kondensatoren bestens eignet.

Gewonnen werden kann Tantal aus dem Erz Coltan, welches zu einem Großteil in der Demokratischen Republik Kongo (DRC), abgebaut wird. Seit 1996 herrschen im Kongo Bürgerkrieg bzw. bewaffnete Konflikte. Jeder Cent, den die Kriegsparteien durch den Verkauf von Rohstoffen verdienen, fließt in Waffenkäufe, verlängert und verschärft den Krieg.

Mehr Transparenz bei Rohstoffen

Fairphone, Social Enterprise (Unternehmen mit sozialer Zielsetzung) mit Sitz in den ­Niederlanden, setzt auf Transparenz in der gesamten Lieferkette: "Für das Fairphone lassen wir Tantal aus dem Kongo über lokale NGOs als konfliktfrei zertifizieren", bestätigt Fairphone-Sprecher Fabian Hühne.

"Das Konfliktmineral Wolfram wird in Ruanda in einer semi-industriellen Mine abgebaut, die im Vergleich zu den sehr handwerklich geprägten Minen im Kongo deutlich bessere Arbeitsbedingungen hat – vor allem in Bezug auf Sicherheit und Gesundheit." In jedem Fairphone 2 (FP2), dem stark verbesserten Nachfolgemodell, kommen zudem Platinen des österreichischen Leiterplattenspezialisten AT&S mit 13 Milligramm Gold aus fairer Produktion zum Einsatz.

Arbeitsbedingungen und Recycling

Auch bei den Arbeitsbedingungen hat Fairphone die Nase vorn: "Wir arbeiten eng mit unseren Partnern vor Ort zusammen, um zu schauen, wie wir die Bedingungen zusammen verbessern können", so Hühne. Mit einem früheren Hersteller hat Fair­phone modellhaft einen Worker-Welfare-Fonds aufgebaut; im Moment wird daran gearbeitet, ein ähnliches Projekt durch­zuführen. Recycling wird großgeschrieben. Zum einen kann man das Fairphone zum Recyceln einschicken. Zum anderen kauft das Unternehmen laut Hühne Elektroschrott aus Afrika zurück, um ihn sicher in Europa recyceln zu lassen.

Fabian Hühne Fairphone-Sprecher (Bild: fairphone.com)

Fabian Hühne
Fairphone-Sprecher

"Am nachhaltigsten ist es, ein Smartphone möglichst lange zu nutzen."

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