KONSUMENT.AT - 100 Schigebiete im internationalen Preisvergleich 2008/2009 - Generelles Preisniveau

100 Schigebiete im internationalen Preisvergleich 2008/2009

Grenzenloser Pistenspaß

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Konsument 12/2008 veröffentlicht: 05.11.2008

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Klein und dennoch teuer

Es gibt aber auch eine Menge Schigebiete, die sehr klein sind, aber bei den Preisen dennoch eher in der Oberliga mitspielen. Das zieht sich wie der sprichwörtliche rote Faden quer durch all unsere Marktübersichten zum Thema Schigebiete.

Relativ teuer kommt das Schifahren heuer beispielsweise auf dem Feuerkogel in Oberösterreich. Das Schigebiet umfasst 11 Pistenkilometer, der Preis für das Familienpaket beträgt 422,20 Euro. In Ski Hohentauern (Steiermark) werden 12 Pistenkilometer zum Familienpaketpreis von 431 Euro geboten und wer am Schneeberg (7 Pistenkilometer) Schifahren möchte, zahlt für das Familienpaket 6-Tage-Karten 449 Euro – nicht gerade ein Schnäppchen.

Noch teurer kommt der „Zauberberg“ am Semmering: 14 km, 517 Euro). Dort zahlt man eben auch für die bequeme Erreichbarkeit (direkt an der Semmering-Schnellstraße, eine Fahrstunde von Wien entfernt).

Fast alle Schigebiete teurer geworden

Im Vergleich zum Vorjahr sind fast alle Schigebiete teurer geworden. Branchenkenner geben die durchschnittliche Steigerungsrate für heimische Schigebiete mit 3 bis 4 Prozent an, das liegt im Bereich der Inflationsrate. Das deckt sich auch mit unseren Erhebungen: Die häufigsten Steigerungsraten liegen zwischen 2,5 und 4,5 Prozent, mit Ausreißern bis zu 10 Prozent und darüber.

Am stärksten – um knapp 16 Prozent - ist das Familienpaket am Zahmen Kaiser in Tirol teurer geworden. Es kostet heuer 345 Euro und somit um 47 Euro mehr, als vor einem Jahr. Grund: Es gibt keine Gästekarten-Ermäßigung mehr. Im Schigebiet Dachstein West sind diese Saison für das Familienpaket 547,40 zu bezahlen, das sind fast 15 Prozent mehr als im vorigen Winter.

Doch es gibt auch Gegenbeispiele: Auf der Postalmarena – heuer an erster Stelle in unserem Ranking der günstigsten Schigebiete – kommen die 6-Tage-Schipässe im Familienpaket dieses Jahr um 116 Euro billiger als im Vorjahr. Das entspricht einer Preisreduktion von fast 30 Prozent! Der Grund liegt in der aktuellen Gestaltung des Familienpreises. Demnach zahlen die Eltern und ein Kind für die Schipässe, alle weiteren Kinder fahren frei. Für Familien mit Teenagern attraktiv: Unter-18-Jährige gelten im Familienverbund tarifmäßig als Kind .

Für den Schiverbund zahlen?

Noch ein Tipp zur Entlastung des Familienbudgets: In Schigebieten, die Teil eines Schiverbunds oder Schipools sind, gelten Mehrtagesschipässe (ab eineinhalb bis zwei Tagen) meistens automatisch für mehrere, mitunter auch weit voneinander entfernte Schigebiete. Die Option, in mehreren Gebieten fahren zu können, hat in der Regel ihren Preis. Wer sie nicht nutzt, bezahlt den höheren Preis umsonst. Durchforsten Sie vor dem Kauf gründlich die Schipass-Tarife. Vielleicht kommen in „Ihrem“ Schigebiet drei 2-Tages-Karten günstiger als der 6-Tage-Schipass … In eigenständigen Schigebieten zahlen Sie nur für die Lifte vor Ort.

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