KONSUMENT.AT - Ahnenforschung: Der zweite Weltkrieg - Ahnenpass

Ahnenforschung: Der zweite Weltkrieg

Tipps für die Spurensuche

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KONSUMENT 10/2021 veröffentlicht: 16.09.2021

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Ahnenpass ...

Nachdem jahrelang geschwiegen wurde, stellen nun die nachfolgenden Generationen vermehrt Anfragen an die entsprechenden Archive. Wichtige Dokumente zu SS- und Wehrmachtsangehörigen sowie Informationen zur NSDAP-Mitgliedschaft liegen im Deutschen Bundesarchiv in Berlin bzw. in Freiburg im Breisgau. Die Aushebung von Unterlagen im Deutschen Bundesarchiv ist kostenpflichtig und dauert einige Monate. Wenn der beforschte Verwandte im Krieg ­gefallen ist, gestaltet sich die Suche nach dem genauen Todesort, Zeitpunkt und Bestattungsstandort oft schwierig, weil viele Informationen zu Kriegszeiten geheim gehalten wurden.

... enthält Namen und ­Lebensdaten

Personen im deutschsprachigen Raum verfügen jedoch oft über einen sogenannten Ahnenpass („Ariernachweis“). Dieses unter zweifelhaften Umständen erstellte Dokument erweist sich für Ahnenforscher heute als eine hochinteressante Quelle. Der Ahnenpass reicht mehrere Generationen ­zurück. Er enthält nicht nur Namen und ­Lebensdaten der Verwandten, sondern oft auch Geburtsorte und Berufsbezeichnungen.

"Niemals wieder"

Die Beschäftigung mit der Familien­geschichte im Kontext des Zweiten Weltkrieges und des Nationalsozialismus kann – je nachdem, auf welcher Seite die Verwandten standen – traurige oder schockierende Details ans Licht bringen. Die Erforschung der eigenen Familiengeschichte ist jedoch im Hinblick auf eine friedliche und verantwortungsvolle Zukunft – Stichwort „Niemals wieder!“ – ein wichtiger Schritt.

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