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Ahnenforschung: Zeitzeugen befragen

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KONSUMENT 11/2020 veröffentlicht: 22.10.2020

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Wer suchet, der findet

Wer Urkunden oder Briefe in Kurrentschrift übersetzen muss, kann zu Beginn kaum etwas entziffern.

Gerade das kleine e, das wie ein kleines n aussieht, das ­kleine h mit seinen beiden Schlingen und auch die verschiedenen Schreibweisen des Buchstabens s sind gewöhnungsbedürftig. F, s und h kann man leicht verwechseln, ebenso y und z.

Man fühlt sich ein bisschen in die Volksschule zurückversetzt, wenn man versucht, die alt­modischen, schnörkeligen Buchstaben abzuschreiben. Im Internet finden sich Anleitungen zum Selbststudium, das Kurrent-Alphabet zum Ausdrucken, Übungstexte und Ähnliches. Auch Kurrent-Kurse werden angeboten.

Es gilt: Übung macht den Meister! Wie auch heute, hatten die Schreiber vor hundert Jahren ihre Eigenheiten. Doch nach und nach gewöhnt sich das Auge ein, immer mehr Wörter ergeben einen Sinn – und bald stellen sich die ersten Erfolgserlebnisse ein.

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