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Autokindersitze

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Konsument 7/2000 veröffentlicht: 01.07.2000

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Härtere Crashtests zeigen Schwächen auf

Die Ergebnisse sind bei weitem nicht so gut wie gewohnt. Relativ unproblematisch scheint noch ein Heckaufprall zu sein. Dieser wurde nur bei Kindersitzen getestet, die (auch oder nur) rückwärts gerichtet montiert werden können, weil nur in einem solchen Fall Gefahr droht. Die 7 betroffenen Modelle wurden durchwegs „gut“ bewertet. Beim Frontalcrash konnten sich nur 6 von 16 Sitzen gut behaupten. Bei Storchenmühle Saturn und Opel Reboard wurden hohe Belastungswerte gemessen. Bei den Seitencrashversuchen schnitt neben Chicco Race und Storchenmühle Airseat auch der ISOFIX-Sitz Bobsy G1 von VW nur mit „weniger zufriedenstellend“ ab: Die starre Verbindung (normalerweise ein Vorteil) erweist sich beim seitlichen Aufprall als nachteilig, die Wucht des Aufpralls wird unmittelbar auf das Kind übertragen.

Richtige Montage als Voraussetzung

Dennoch ist die Sicherheit alles in allem gewährleistet. Auch unter strengen Bedingungen hat kein Modell vollständig versagt. Dies gilt – man kann es nicht oft genug betonen – allerdings nur dann, wenn der Sitz richtig montiert wird und die Gurte straff gespannt sind.

Und das ist bei einigen Modellen nur mit großer Mühe und unter entsprechendem Zeitaufwand möglich. Besonders schwer fällt die Befestigung des Kindersitzes Chicco Race. Bei ihm besteht eine große Gefahr der Fehlbedienung, das heißt, man muss damit rechnen, dass ein Laie den Sitz mit hoher Wahrscheinlichkeit falsch montiert. Beim Kiddy Reboard wurde vor allem die unzureichende Bedienungsanleitung kritisiert. Wegen der umständlichen Montage wird sogar eine Videokassette mitgeliefert.