KONSUMENT.AT - Autokindersitze - Autokindersitze

Autokindersitze

Rundum geschützt

Seite 3 von 7

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 7/2000 veröffentlicht: 01.07.2000

Inhalt

Auf straffe Gurte kommt’s an

Mit einer sinnvollen Innovation kann Britax Römer aufwarten. Beim Modell King Quickfix für die Gewichtsklasse I (9 bis 18 kg) wird der Sicherheitsgurt des Autositzes automatisch nachgespannt. Zur Montage wird die Sitzschale nach vor geklappt, der Gurt wird auf dem Gundgerüst des Kindersitzes eingelegt; ein Hebelmechanismus sorgt dafür, dass der Gurt beim Zurückklappen der Sitzschale straff gespannt wird. Eine praktische Erfindung, wenn man weiss, dass das Straffen eines Sicherheitsgurtes in der Praxis viel Kraftaufwand erfordert.

Isofix-Modelle

Immer stärker bemühen sich auch die Autohersteller, geeignete Kindersitze anzubieten. Doch die ursprüngliche ISOFIX-Idee ist nach wie vor nicht umgesetzt. Statt den Sitz umständlich mit dem Autogurt zu befestigen sollte es starre Steckverbindungen geben, die in jedes Automodell passen. Doch leider gibt es noch immer keine Norm für den universellen Einsatz von Isofix-Sitzen. Die VW-Gruppe, Renault und Volvo bieten zwar ISOFIX-taugliche Kindersitze an; dennoch darf ein solcher Kindersitz nicht im Fahrzeug eines anderen Herstellers mittels Stecksystem verwendet werden, sondern nur herkömmlich (also Gurtbefestigung). Weiterer Mangel in der Praxis: Da die ISOFIX-Sitze nur zwei Steckverbindungen besitzen, bieten sie gegen ein Vorkippen nicht immer optimalen Schutz.

Opel weicht überhaupt von dem System ab. Das „Opelfix“-System hat keine starren Steckverbindungen. Trotz des hohen Preises bekam es auch im Test keine guten Noten. Generell darf man nicht erwarten, dass ISOFIX-Sitze crashsicherer sind als andere Sitze. Ihr großer Vorteil ist der weitgehende Ausschluss von Fehlbedienung.