Babynahrung: Gemüsebreie

Leichtes für den ersten Löffel

Seite 6 von 9

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 3/1999 veröffentlicht: 01.03.1999

Inhalt

Selbermachen oder Gläschenkost?

Auch das Essen vom Löffel will erlernt sein. Wenn das Baby mit der neuen Nahrung noch mehr herumexperimentiert als tatsächlich ißt, sind Breie im Gläschen praktisch – es können jeweils kleinere Mengen entnommen und erwärmt werden. Reste dürfen auf gar keinen Fall ein zweites Mal erhitzt werden, angebrochene Gläser sind im Kühlschrank aufzubewahren. Für Gläschenkost im fünften, sechsten Lebensmonat sprechen weiters Schadstoffkontrollen: Viele Hersteller beziehen die Rohstoffe aus kontrolliert ökologischem Anbau – die meisten der von uns getesteten Proben waren nur sehr gering schadstoffbelastet.

Wer Gemüsebreie selbst zubereiten will, sollte eine verläßliche Einkaufsquelle für möglichst unbelastetes Gemüse haben. Vorsicht ist insbesondere bei Karotten und Spinat wegen des möglicherweise hohen Nitratgehaltes geboten. Empfehlenswert ist es, nitratreiches Gemüse mit nitratarmem, zum Beispiel Kartoffeln, zu mischen.

Spätestens ab dem achten, neunten Monat sollte das Baby an gröbere Nahrung gewöhnt werden.

Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo