Buggys und Kombi-Kinderwägen

Chemie an Bord

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Konsument 9/2006 veröffentlicht: 17.08.2006

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Buggys: So haben wir getestet

Im Test: 15 Kinderwagen, darunter 13 Buggys für Kinder ab zirka sechs Monaten sowie exemplarisch zwei hochpreisige Stadtwagen mit zusätzlichem Liegeaufsatz für Säuglinge.

Einkauf der Prüfmuster: Januar bis Februar 2006. Preise: Anbieterbefragung im April und Mai 2006.

ABWERTUNGEN

Bei „weniger zufriedenstellender“ Schadstofffreiheit wurde das Qualitätsurteil um eine halbe Note abgewertet, bei „nicht zufriedenstellender“ Schadsfofffreiheit konnte es nicht besser sein.

Die Schadstofffreiheit konnte nicht besser sein als das schlechteste Einzelurteil. Waren Sitzen und Liegen „weniger zufriedenstellend“, wurde die Eignung für das Kind höchstens eine halbe Note besser. Bei „weniger zufriedenstellend“ oder „nicht zufriedenstlelend“ in Ein- und Verstellen, Schieben, Feststellbremse, Fahreigenschaften oder Tragen/Transportieren war die Handhabung maximal eine halbe Note besser.

EIGNUNG FÜR DAS KIND: 45 %

Sitzen und Liegen: Bestimmung der altersbezogenen anthropometrischen Verhältnisse des Sitzes und der Liegeschale (falls vorhanden), auch mit Dummys. Wir beurteilten auch Polsterung, Sichtkontakt zwischen Schiebendem und Kind sowie Blickrichtung des Kindes sowie Gurtsystem und Federung . Beim Regenschutz (mit Regenhaube) prüften wir, ob das Kind und Polster vor Nässe geschützt sind.

HANDHABUNG: 35 %

Fünf Fachleute beurteilten Gebrauchsanleitung, Ein- und Verstellen, Zusammenlegen und Aufklappen, Schieben (u.a. Höhe und Gestaltung der Schiebegriffe, Beinfreiheit), Betätigen der Fesstellbremse aus verschiedenen Positionen, Fahreigenschaften (Lenken, Schieben und Bremsen auf festen und unbestigten Wegen), Tragen und Transportieren über Treppen sowie Zuladen von Gepäck. Reinigen nach Bekleckern der Bezüge mit Jogurt.

SCHADSTOFFFREIHEIT: 10 %

Kunststoffbeläge an Schiebegriffen, Schutzbügel und Teile, die im Griffbereich liegen, wurden auf polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) untersucht, Bezugsmaterialien im Griff- oder Kopfbereich des Kindes je nach Material auf Schwermetalle, Phtalate (Weichmacher), Flammschutzmittel sowie auf Phenole. Ergänzend untersuchten wir auf verbotene Azofarbstoffe und Organozinnverbindungen.

SICHERHEIT UND HALTBARKEIT: 10 %

Angelehnt an EN 1888. Sicherheit: Geprüft wurden u.a. Sicherheitshinweise, Kippsicherheit, Bremsen, Klappmechanismus, Gurtsystem, Klemmstellen. Haltbarkeit: Laufband mit 72 000 Hindernissen, Laufleistung etwa 100 Kilometer. Belastung der Wagen mit 15 kg („Kind“) sowie 5 kg im Korb und 2 kg am Schieber, Geschwindigkeit 5 km/h. Auch fuhr der Wagen zehnmal hart gegen eine Kante. Das Knickgelenk am Schieber wurde dynamisch einseitig geprüft, Zugkraft 200 N. Sicherheitsprüfungen nach dem Haltbarkeitstest teilweise wiederholt.

Bewertung

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