Cross- und Hometrainer

Treten ohne buckeln

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Konsument 3/2003 veröffentlicht: 20.02.2003

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Radeln oder "crossen"

Der wesentliche Unterschied zwischen den Geräten liegt in der Bewegung, die man damit vollführt. Während das Radeln am Hometrainer für die meisten wohl ein vertrauter motorischer Ablauf ist, ist der Bewegungsablauf am Crosstrainer etwas komplizierter. Beim Hometrainer treten die Beine wie beim Radfahren, beim Crosstrainer beschreibt die Fußbewegung eine elliptische Runde. Je nach Wunsch kann man die Bewegungsabläufe durch Einstellung am Gerät steuern und sie zum Beispiel dem Joggen oder Wandern nachempfinden. Im Gegensatz zum Hometrainer sind beim Crosstrainer auch die Arme in einer rhythmischen Gegenbewegung im Einsatz, sodass der Schultergürtel mitschwingt und der gesamte Körper in Bewegung ist. Dabei hat die Armbewegung nur wenig mit der „natürlichen“ Bewegung der Arme beim Wandern oder Joggen zu tun.

Crossen gewöhnungsbedürftiger

Crosstrainer sind jedenfalls etwas gewöhnungsbedürftiger als Hometrainer. So können die Geräte beispielsweise bei überstrecktem Knie hohe Kraftspitzen im Gelenk auslösen, das kann zu Beschwerden führen. Vorsicht auch bei Problemen mit verkürzter Achillessehne: Eine zu starke Dorsial-Flexion (Zehen hoch, Ferse unten) sollte vor allem von Untrainierten und Trägerinnen von Stöckelschuhen vermieden werden. Zu beachten ist bei Crosstrainern weiters die Pedalbreite.

Große Schwungmasse bewegen

Sie ist dann passend, wenn Hüft-, Knie- und Sprunggelenk in einer senkrechten Linie sind. Günstig ist auch ein Freilauf (bei allen getesteten Geräten vorhanden), denn die große Schwungmasse, die für das gleichmäßige Treten benötigt wird, muss beim Stopp mit der Körpermasse abgefangen werden. Darauf sollte man gefasst sein, andernfalls könnte man kurzfristig die Balance verlieren. Im Unterschied zum Strampeln am Heimfahrrad wird am Crosstrainer das gesamte Körpergewicht bei jedem Schritt angehoben. Für Menschen mit ein paar (oder etlichen) Kilos zu viel könnte dieser Fitnesstrainer schon bald Grund zur Frustration geben. In diesem Fall ist wohl ein Hometrainer als Einstieg die bessere Wahl.

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