KONSUMENT.AT - Fahrradbeleuchtung - So haben wir getestet

Fahrradbeleuchtung

Leuchtende Aussichten

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Konsument 3/2006 veröffentlicht: 17.02.2006, aktualisiert: 17.03.2006

Inhalt

Fahrradbeleuchtung: So haben wir getestet

Im Rahmen einer Kooperation mit der Stiftung Warentest wurden 33 Produkte für die Fahrradbeleuchtung zur Nachrüstung getestet. Davon 9 Dynamos, 4 Scheinwerfer mit Standlicht (Grundversion ohne Schalter und Einschaltautomatik) und 4 Rückleuchten mit Kondensatorstandlicht für 6 Volt, 7 Batteriescheinwerfer, 7 Batterierückleuchten und 2 Kombiprodukte, die für Dynamo- und Batteriebetrieb einsetzbar sind.

Abwertungen

Das „Konsument“-Testurteil konnte bei der Dynamofunktion nicht besser als diese, bei Licht und Sicht nur eine halbe Note besser sein. Die Dynamofunktion konnte bei „nicht zufriedenstellendem“ Urteil nur eine Note besser als der Wirkungsgrad und die Dynamospannung sein, Licht und Sicht bei ausreichender Funktionsdauer mit Batterien nur eine halbe Note besser.

Ab einer nur „weniger zufriedenstellenden“ technischer Prüfung konnte das „Konsument“-Testurteil nicht besser sein, ab einer nur „weniger zufriedenstellenden“ Korrosion, mechanischen Dauerbelastung oder Stoßfestigkeit konnte die technische Prüfung nur eine Note besser sein. Ab einer nur „ weniger zufriedenstellenden“ Störungsbeseitigung konnte die Handhabung nur eine Note besser sein.

Funktion/Licht und Sicht

Dynamos: Die abgegebene elektrische Spannung wurde bei 5, 15 und 30 km/h gemessen, außerdem erfolgte eine Kurzschlussprüfung. Der Wirkungsgrad wurde bei 15 km/h im Neuzustand bestimmt. Das Geräusch wurde subjektiv beurteilt.

Scheinwerfer und Rückleuchten: Bei der Helligkeit wurde die maximale Beleuchtungsstärke im Punkt HV bei Nennspannung und beim Aufleuchten der Batterieladeanzeige sowie 4° rechts und links von HV (nur Scheinwerfer) bestimmt und zusätzlich subjektiv bewertet. Beim Sichtfeld der Scheinwerfer wurde die Reichweite des Lichts und die Gleichmäßigkeit der Lichtverteilung subjektiv beurteilt, bei den Rückleuchten die Wahrnehmbarkeit im Abstand von 5 m, bei 45° und 90°. Die Position der max. Beleuchtungsstärke wurde bei den Scheinwerfern auf der horizontalen Achse bestimmt. Beim Standlicht wurden die Helligkeit und die Mindestleuchtdauer geprüft. Die Funktionsdauer bei Batteriebetrieb wurde bis zum Aufleuchten der Batterieladeanzeige mit Batterien des gleichen Herstellers ermittelt.

Technische Prüfung

Die Korrosionsprüfung erfolgte in Anlehnung an DIN 50021 im Salzsprühnebel in zwei Zyklen. Beim Verhalten bei Nässe wurde unter künstlicher Beregnung geprüft, ob Wasser eindringt und die Funktion beeinträchtigt. Zur Prüfung der mechanischen Dauerbelastung der Komponenten wurde in Anlehnung an DIN Plus für Fahrräder und Komponenten eine Teststrecke von 450 km im Trommelprüfstand mit Federgabel befahren. In der Stoßprüfung wurde eine Beschädigung durch das zehnmalige Umfallen des Fahrrads und einen Stoß 90° zur Lichtachse und seitlich überprüft.

Handhabung

Drei Prüfer beurteilten die Gebrauchs- und Montageanleitung , die Montage und Bedienung (Ein-/Ausschalten, Anstecken/Abnehmen) der Produkte am Fahrrad, die Störungsbeseitigung wie Lampenwechsel oder Kontaktprobleme, Verstellen des Andrucks der Dynamolaufrolle sowie bei Batteriebeleuchtung den Akku- oder Batteriewechsel .

Bewertung

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