KONSUMENT.AT - Fahrradbeleuchtung - Rückstrahler, Dynamo

Fahrradbeleuchtung

Leuchtende Aussichten

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Konsument 3/2006 veröffentlicht: 17.02.2006, aktualisiert: 17.03.2006

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Rückstrahler sind vorgeschrieben

Dazu kommen verpflichtend vorgeschriebene Rückstrahler: ein weißer vorne, ein roter hinten (beide dürfen in Scheinwerfer bzw. Rückleuchte integriert sein), zwei gelbe Rückstrahler pro Pedal sowie zwei gelbe – beidseitig reflektierende – in den Speichen jedes der beiden Laufräder. Bei Tageslicht ohne Rückstrahler auf der Straße unterwegs sein darf lediglich, wer ein Rennrad sein Eigen nennt.

Dynamo oder Batterie

Das durchschnittliche Fahrrad wird nach wie vor häufig mit einer fest installierten Lichtanlage ausgeliefert. Wesentlicher Bestandteil ist der Dynamo, der in seiner preisgünstigsten Ausführung als Seitenläufer (Rollendynamo) gebaut wird. Seine Laufrolle wird von einer Feder gegen die Seitenwand des Reifens gedrückt, was eine entsprechende Geräuschentwicklung und erhöhten Tretwiderstand zur Folge hat. Auch ist der Wirkungsgrad gering und die Laufrolle kann bei Nässe durchrutschen.

Nabendynamos bevorzugt

Moderner, aber gleichfalls wegen seines Wirkungsgrades wenig überzeugend, war der mitgetestete Speichendynamo. Die beste Alternative sind Nabendynamos. Sie sind in die Nabe des vorderen Laufrades integriert, wenig störungsanfällig, problemlos bei Nässe und bieten minimalen Tretwiderstand.

Das Licht wird mittels Schalter angeknipst oder – bei Kauf einer entsprechend ausgestatteten Lichtanlage – automatisch per Helligkeitssensor. Lässt man ein Fahrrad mit einem Nabendynamo nachrüsten, dann fallen Zusatzkosten für das Neueinspeichen des Laufrades an.

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