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Fahrradhelme für Kinder

Schicke Schale

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Konsument 5/2005 veröffentlicht: 22.04.2005

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Gute Dämpfung

Stöße werden überwiegend gut gedämpft, nur einmal (Cratoni Mad X) wurde die Wirkung als mittelmäßig beurteilt. Drei Modelle hatten Probleme mit der Abstreifsicherheit: Bei einem Sturz ist die Gefahr größer, dass sich der Helm vom Kopf löst und damit keine Schutzfunktion mehr bietet.

Handhabung und Tragekomfort

Auch in der Handhabung und im Tragekomfort gibt es keine argen Mängel. Die Anpassung des Helmes an die Kopfgröße erfolgt bei allen Modellen über einen Vollring mit Drehknopf. Vollring bedeutet: Ein Ring umschließt den Kopf rundherum und nicht nur bis zu den Schläfen wie ein Halbring. Vorteil des Drehknopfes (zum Unterschied von einem Rastersystem): Man kann ihn auch einhändig bedienen, also beispielsweise während der Fahrt nachstellen. Probleme haben die meisten Hersteller mit einer ausreichenden Belüftung. Die Abkühlung über die Belüftungsschlitze ist vor allem bei großer Hitze ein wichtiges Kriterium.

Große Auswahl

Das Angebot an Fahrradhelmen ist groß, jeder Markenhersteller ist mit zahlreichen Modellen vertreten. Es kann daher vorkommen, dass die getesteten Modelle gerade nicht lagernd sind. Wenn aber ein Sporthändler oder ein Fahrradfachgeschäft eine Marke führt, kann dort ein bestimmtes Modell dieser Marke meist problemlos bestellt werden. Im Fall des Testsiegers Casco trifft dies für Intersport und Sport 2000 zu.

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Kommentare

  • Der Fachhandel als Kaufhürde
    von Mag Zirnig am 04.02.2010 um 11:57
    Beim Versuch, den preisgünstigen Kinderhelm "Bell Amigo" zu kaufen, habe ich festgestellt, dass der Hinweis "Es kann daher vorkommen, dass die getesteten Modelle gerade nicht lagernd sind" eine starke Untertreibung ist. Es ist vielmehr die Regel! Die Händler legen sich lieber die hochpreisigen Modelle auf Lager und schrauben die Hürden für den Kauf billiger, aber guter Helme möglichst hoch. -.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.- "Problemlos", wie im Artikel bezeichnet, ist das Bestellen von Helmen nur für den Händler, nicht aber für den Konsumenten. Ab einem Preis von 40 EUR weigern sich auch die großzügigsten Händler (in meinem Fall Intersport Eybl), einen Helm nur zur Ansicht zu bestellen und verlangen eine Anzahlung, die bei Nichtkauf verfällt. Man muss also in jedem Fall die Katze im Sack kaufen: will man die getesteten Helme haben, ist kein Anprobieren und keine Auswahl von Farbe oder Muster möglich, greift man dagegen zur nicht getesteten Lagerware, riskiert man Mängel bei Technik und Handhabung. -.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.- Dazu kommt, dass das schlecht geschulte Kaufpersonal in jeder Filiale einer Sportkette eine andere Auskunft gibt. In einer war die Bestellung des "Cratoni Mad X"-Modells möglich, in einer anderen angeblich nicht, in einer kostete der "Bell Amigo" 30 EUR, in der anderen 32 EUR. Dabei muss man schon froh sein, wenn man nicht mit einem "Führen wir nicht!" abgewimmelt wird. Mit einer gute Stunde Zeitaufwand und Telefonkosten muss man also schon rechnen, will man zu seinem getesteten Wunschhelm kommen. Bei Preisunterschieden von 20 EUR für getestete Qualität wird man das aber trotzdem in Kauf nehmen, wo doch die Kinder aus dem Helm bald schon wieder herausgewachsen sind und ein neuer Helm fällig wird.