KONSUMENT.AT - Fissurenversiegelung - Fissurenversiegelung

Fissurenversiegelung

Schutz für Kinderzähne

Seite 2 von 8

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 1/2002 veröffentlicht: 01.01.2002

Inhalt

Kunststoff schützt vor Karies

Die Fissurenversiegelung ist einfach, erfordert aber viel Sorgfalt. Sie entspricht vom Arbeitsaufwand etwa einer Kunststofffüllung: Wenn das Kind ein hohes Kariesrisiko hat, macht der Zahnarzt unter Umständen ein Röntgen, aber das ist eher die Ausnahme. Dann reinigt und trocknet der Arzt den Zahn, raut den Zahnschmelz an (meist mit Säure), trägt auf diese raue Oberfläche das schützende Versiegelungsmaterial auf und lässt es hart werden. Dann ist der Zahn (auf der Kaufläche) für viele Jahre gut vor Karies geschützt. Es mag Kindern zwar lästig sein, den Mund längere Zeit bewegungslos offen zu halten, doch weh tut diese Behandlung sicher nicht.

Zeitpunkt und Ausmaß der Fissur

Die Fachwelt ist sich einig, so Univ.Prof. Peter Städtler von der Grazer Universitätszahnklinik, dass die Fissurenversiegelung sehr empfehlenswert ist. Nicht ganz einig sind sich die Experten über den richtigen Zeitpunkt und das Ausmaß. Städtler: „Solange der Zahn absolut noch keine Anzeichen einer Verfärbung oder eines Defekts hat, reicht die reine Versiegelung. Und hier kann man darüber diskutieren, ob man die Versiegelung früher oder später durchführt. Sobald aber der Zahn eine verfärbte Stelle aufweist oder einen kleinen Defekt an der Oberfläche – und das ist häufig der Fall –, sollte die so genannte erweiterte Fissurenversiegelung beziehungsweise eine minimalinvasive Füllung gemacht werden.“

Bewertung

Wertung: 0 von 5 Sternen
Weiterlesen